• Selenskyj wirbt für Gipfeltreffen der Staatschefs
  • Rekorddefizit belastet Russlands Regionen
  • Die Ereignisse gestern - 26. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

00:52 Uhr | Neue Friedensrunde wohl Anfang März in Abu Dhabi

Die nächste Runde der US-vermittelten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland soll nach Angaben aus Kiew Anfang März in Abu Dhabi stattfinden. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach nach Treffen mit US-Vertretern in Genf von wachsender Bereitschaft für das trilaterale Format und warb für ein Gipfeltreffen der Staatschefs. Zugleich warf er Kremlchef Wladimir Putin fehlende Friedensbereitschaft vor und forderte mehr Druck durch Sanktionen. (Quellen: dpa, AFP)

00:21 Uhr | Rekorddefizit in Russlands Regionen

Russlands Haushaltsprobleme weiten sich Medien zufolge auf die Regionen aus. Laut "Kommersant" stieg das Gesamtdefizit bis Ende 2025 auf mehr als 16 Milliarden Euro – ein Rekordwert. 74 Regionen schlossen mit Minus ab, 2024 waren es 50. Besonders groß ist die Lücke in Moskau sowie in den autonomen Kreisen der Jamal-Nenzen und der Chanten und Mansen. Auch der Staatshaushalt steht unter Druck. Für Militär und Sicherheit sind rund 180 Milliarden Euro eingeplant, fast 40 Prozent der Ausgaben. Sinkende Öl- und Gaseinnahmen verschärfen die Lage. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 26. Februar 2026

Vertreter der Ukraine und der USA sind in Genf zu Gesprächen zusammengekommen, um weitere trilaterale Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges vorzubereiten. Die US-Delegation wurde von den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner geleitet, die ukrainische Seite vom Chefunterhändler Rustem Umerow. Thema war neben möglichen Friedensgesprächen auch ein Plan zum Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft. Neue direkte Verhandlungen mit Russland sind für März geplant.

Unterdessen wehrte die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben in der Nacht zu Donnerstag den siebten größeren russischen Luftangriff in diesem Monat ab. Im Februar habe es bereits doppelt so viele Angriffe gegeben wie im Januar und Dezember. Bei der jüngsten Attacke seien insgesamt 459 Waffen eingesetzt worden. Nach ukrainischen Angaben wurden zwei Hyperschallraketen vom Typ Zirkon, vier ballistische Raketen, 24 Marschflugkörper, zwei Raketen vom Typ Ch-69 sowie 374 Drohnen abgefangen. Alle eingesetzten Marschflugkörper der Typen Ch-59 und Ch-101 seien demnach zerstört worden.

Trotz der Abwehr wurden bei nächtlichen Angriffen auf den Osten und Süden des Landes rund 20 Menschen verletzt und mehrere Wohnhäuser beschädigt. Betroffen waren nach Behördenangaben die Stadt und Region Kiew sowie Charkiw im Osten und Saporischschja im Süden. In der Region Charkiw wurden mindestens 14 Menschen verletzt, in Saporischschja mindestens sieben. Angaben zur genauen Zahl der eingesetzten Raketen und Drohnen sowie zu den Hauptangriffszielen machten die Behörden zunächst nicht.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 27. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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