- Washington und Kiew beraten über Friedensoptionen
- Deutschland und Belgien erhöhen Druck auf Ungarn
- Ukraine wirft Russland Rekrutierung afrikanischer Kämpfer vor
- Die Ereignisse gestern - 25. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
02:47 Uhr | Schweiz verschärft Russland-Sanktionen – Importverbot für LNG ab April 2026
Die Schweiz verschärft ihre Sanktionen gegen Russland im Einklang mit dem 19. EU-Sanktionspaket. Wie die Regierung in Bern mitteilte, gilt ab dem 25. April 2026 ein vollständiges Kauf- und Importverbot für russisches Flüssigerdgas (LNG). Für bestehende langfristige Lieferverträge ist eine Übergangsfrist bis Ende 2026 vorgesehen. Ziel der Maßnahme sei es, Russlands Einnahmen aus fossilen Brennstoffen zu verringern, die maßgeblich zur Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine beitrügen. (Quelle: AFP)
02:31 Uhr | Neue Gesprächsrunde in Genf: Washington und Kiew bereiten trilaterales Treffen vor
Der Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen Kirill Dmitriew reist nach russischen Angaben am Donnerstag zu Gesprächen mit US-Unterhändlern nach Genf. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldet, sollen die Verhandlungen mit US-Vertretern zu "wirtschaftlichen Fragen" fortgesetzt werden.
Ebenfalls am Donnerstag wollen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Genf mit ukrainischen Regierungsvertretern über Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj soll Chefunterhändler Rustem Umerow dabei auch das für Anfang März geplante nächste trilaterale Treffen mit Russland vorbereiten. Zudem gehe es um einen möglichen "Sanierungsplan" für die ukrainische Wirtschaft.
Bereits Mitte Februar hatte es in Genf Gespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA gegeben – ohne konkrete Ergebnisse. Moskau hält weiterhin an der Forderung fest, die Ukraine solle die gesamte Donbass-Region abtreten, was Kiew strikt zurückweist. (Quelle: AFP)
01:53 Uhr | Klitschko fordert direkte Verhandlungen Trumps mit Putin
Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat gefordert, dass US-Präsident Donald Trump persönlich mit Russlands Präsident Wladimir Putin über ein Kriegsende verhandelt. In der ARD-Sendung "maischberger" sagte Klitschko, Trump komme mit Putin "klarer" als seine Vertreter. Den US-Sondergesandten Steve Witkoff halte er für ungeeignet. (Quelle: ots)
01:07 Uhr | Deutschland und Belgien kritisieren Ungarns Ukraine-Blockade
Bundesaußenminister Johann Wadephul und Belgiens Außenminister Maxime Prévot haben Viktor Orban scharf aufgefordert, die Blockade neuer EU-Sanktionen gegen Russland sowie eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine zu beenden. Ungarn begründet sein Veto mit der unterbrochenen Druschba-Pipeline. Wadephul sprach von einem Verrat am eigenen Freiheitskampf. Prévot nannte es inakzeptabel, die Ukraine aus wahltaktischen Gründen "als Geisel" zu nehmen. (Quelle: dpa)
00:28 Uhr | Kiew: Russland setzt mehr als 1.700 Afrikaner im Krieg ein
Russland setzt nach Angaben der Ukraine mehr als 1.700 Afrikaner im Krieg ein. Außenminister Andrij Sybiha warf Moskau vor, Bürger afrikanischer Staaten unter falschen Vorwänden zu rekrutieren. Ghanas Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa sagte, viele Männer seien im Darknet mit angeblichen zivilen Jobs geködert worden und hätten keine militärische Ausbildung. Russland wies die Vorwürfe zurück. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 25. Februar 2026
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump an, dass die nächste von den USA moderierte Verhandlungsrunde mit Russland voraussichtlich im März stattfinden werde. Dabei solle das Gespräch auf die Ebene der Staatschefs gehoben werden. Gleichzeitig wies Selenskyj russische Vorwürfe zurück, die Ukraine wolle Atomwaffen beschaffen – er wertete dies als Versuch, während der Friedensgespräche Druck auszuüben.
Militärisch bleibt die Lage angespannt. In der Ostukraine rückten russische Truppen in der Nähe von Nikiforiwka vor, während ukrainische Einheiten im Sektor Slowiansk mehrere Angriffe abwehrten. Bei Stepnohirsk meldete Kiew erfolgreiche Gegenstöße gegen russische Vorposten. Gleichzeitig griff die Ukraine die Chemiefabrik Dorogobusch im russischen Smolensk-Gebiet mit Drohnen an, wobei nach offiziellen Angaben sieben Menschen getötet und mindestens zehn verletzt wurden. Die russische Luftabwehr meldete, in der Nacht 69 ukrainische Drohnen abgeschossen zu haben.
Der Bundestag bekräftigte am Abend zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine die deutsche Unterstützung für Kiew, inklusive Waffenlieferungen und verschärfter EU-Sanktionen gegen Russland. Zudem kündigte die ukrainische Regierung eine Rentenerhöhung um 12,1 Prozent ab März an, um die Lebenssituation der über zehn Millionen Rentner trotz Kriegsausgaben zu verbessern.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 26. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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