- Guterres nennt Krieg einen "Schandfleck"
- Wadephul: Ukraine muss zuerst mit Russland sprechen
- Die Ereignisse gestern - 23. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
01:13 Uhr | Explosion nahe Moskauer Bahnhof – Polizist getötet
Bei einer Explosion nahe dem Sawjolowoer Bahnhof in Moskau ist nach Behördenangaben ein Polizist getötet worden. Ein Mann habe in der Nacht einen Sprengsatz gezündet und sei dabei selbst ums Leben gekommen, teilte das russische Innenministerium mit. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. (Quelle: AFP)
00:57 Uhr | UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand
Zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand gefordert. Der Krieg sei ein "Schandfleck" und bedrohe weiterhin den internationalen Frieden. Guterres verwies auf die hohe Zahl ziviler Opfer. 2025 sei bislang das Jahr mit den meisten getöteten Zivilisten. Der russische Angriffskrieg geht am 24. Februar in sein fünftes Jahr. (Quelle: dpa)
00:23 Uhr | Wadephul signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Moskau
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich zu Gesprächen mit Russland über ein Ende des Ukraine-Kriegs bereit gezeigt, zugleich aber weitere Zugeständnisse ausgeschlossen. Entscheidend sei, dass zunächst die Ukraine selbst spreche. Man werde Moskau nicht "hinterherbetteln", sagte er mit Blick auf Präsident Wladimir Putin. Zudem forderte Wadephul Ungarn auf, sein Veto gegen neue EU-Sanktionen und das 90-Milliarden-Euro-Darlehen für Kiew zurückzunehmen. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 23. Februar 2026
Ungarn hat bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel eine geplante Verschärfung der Russland-Sanktionen verhindert. Zudem bestätigte die Regierung kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine ihr Veto gegen ein milliardenschweres EU-Darlehen für Kiew. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte nach dem Treffen: "Das ist ein Rückschlag und eine Botschaft, die wir heute nicht senden wollten."
Die unterbrochenen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline in die Slowakei sollen am Mittwoch wieder anlaufen. Über die Verzögerung habe die ukrainische Seite den Netzbetreiber Transpetrol informiert, teilte das slowakische Wirtschaftsministerium mit. Die Regierung in Bratislava hatte im Streit um die Lieferungen zuvor angeordnet, die Nothilfe für das ukrainische Stromnetz einzustellen.
Kiew rechnet mit einer weiteren Gesprächsrunde zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Diese könnte nach Angaben des Stabschefs von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanowaus, bereits in dieser Woche stattfinden. Zudem stellte Budanow einen erneuten Gefangenenaustausch mit Russland in Aussicht, der ebenfalls noch in dieser Woche erfolgen könnte.
Der Wiederaufbau der Ukraine wird in den kommenden zehn Jahren nach internationaler Schätzung rund 588 Milliarden US-Dollar (etwa 498 Milliarden Euro) kosten. Das teilten die ukrainische Regierung, die Weltbank-Gruppe, die Europäische Kommission und die Vereinte Nationen mit. Die Summe entspricht fast dem Dreifachen des für 2025 erwarteten ukrainischen Bruttoinlandsprodukts.
00:00 Uhr | Ukraine-News von Dienstag, 24. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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