- Putin: Atomstreitkräfte haben "absolute Priorität"
- Nach ukrainischen Raketenangriff: Energieinfrastruktur in Belgorod beschädigt
- Die Ereignisse gestern - 22. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
05:30 Uhr | Südkorea fordert Entfernung eine "Sieges"-Banners an russischer Botschaft in Soul
Südkorea hat von der russischen Botschaft in Seoul die Entfernung eines "Sieges"-Banners gefordert. Das Transparent mit der Aufschrift "Der Sieg wird unser sein" sei kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine an der Botschaft angebracht worden, teilte das südkoreanische Außenministerium mit. Zudem müsse die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea aufhören. Diese stelle eine ernste Bedrohung für die Sicherheit Südkoreas dar. Eine Stellungnahme der russischen Botschaft lag zunächst nicht vor. (Quelle: Reuters)
03:00 Uhr | Stromversorgung im russisch besetzten Gebiet von Saporischschja fast wiederhergestellt
Im russisch besetzten Teil der ukrainischen Region Saporischschja ist die Stromversorgung nach einem ukrainischen Angriff weitgehend wiederhergestellt. Nur noch 12.000 Haushalte in einem Bezirk seien ohne Strom, teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizki über Telegram mit. Zuvor hatte es nach einem ukrainischen Angriff am Sonntag auf die Energieinfrastruktur zwei Stromausfälle gegeben. (Quelle: Reuters)
01:56 Uhr | Putin: Entwicklung russischer Atomstreitkräfte hat "absolute Priorität"
Nach dem Auslaufen des "New Start"-Abkommens zwischen Moskau und Washington hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Bedeutung der russischen Atomstreitkräfte betont. "Die Entwicklung der atomaren Triade, die Russlands Sicherheit garantiert und für eine wirksame strategische Abschreckung sowie ein Kräftegleichgewicht in der Welt sorgt, bleibt eine absolute Priorität", sagte Putin am Sonntag aus Anlass eines patriotischen Feiertags.
Das "New Start"-Abkommen war am 5. Februar ausgelaufen. Beide Seiten signalisierten zuletzt, einen neuen Atomwaffenvertrag schließen zu wollen. Die USA wollen jedoch China wegen seines wachsenden Atomwaffenarsenals in künftige Verhandlungen einbeziehen. (Quelle: AFP)
00:30 Uhr | Nach ukrainischem Raketenangriff: Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung im russischen Belgorod beschädigt
Ein ukrainischer Raketenangriff hat in der russischen Region Belgorod Behörden zufolge die Energieinfrastruktur schwer beschädigt. In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Betroffen seien die Stadt Belgorod, die 40 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt, und die umliegende Region. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 22. Februar 2026
In der westukrainischen Stadt Lwiw sind bei zwei Explosionen eine Polizistin getötet und 25 Menschen verletzt worden. Bürgermeister Andrij Sadowyj sprach auf seinem Telegram-Kanal von einem „Terroranschlag“. Innenminister Ihor Klymenko teilte die Festnahme einer Ukrainerin mit. Nach Angaben der Polizei soll sie die Sprengsätze im Auftrag russischer Geheimdienste gebaut und platziert haben.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland habe die Ukraine mit fast 300 Drohnen sowie rund 50 Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Ziel sei erneut vor allem die Energieinfrastruktur gewesen, daneben seien auch Wohnhäuser, Eisenbahnobjekte und Teile der Wasserversorgung beschädigt worden. In der Region Kiew kam nach Behördenangaben ein Mann ums Leben.
Zugleich verschärft sich der politische Streit um Energie und Sanktionen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban drohte mit einem Veto gegen ein neues EU-Sanktionspaket, sollte die Ukraine den Öltransit über die Druschba-Pipeline nicht wieder aufnehmen. Die ukrainische Regierung wies dies zurück und machte Schäden infolge russischer Angriffe für die Unterbrechung verantwortlich.
00:00 Uhr | Ukraine-News von Montag, 23. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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