- Berichte: Ukraine trifft offenbar Raketenfabrik tief in Russland
- Ungarn droht im Streit um Ölpipeline mit Blockade von Ukraine-Darlehen
- Die Ereignisse gestern - 20. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
Update 13:00 Uhr | Luftangriff auf russische Region Udmurtien – offenbar Rüstungsbetrieb getroffen
Die Ukraine hat offenbar einen Luftangriff auf die für ihre Rüstungsbetriebe bekannte Republik Udmurtien tief im Inneren von Russland verübt. Berichten in sozialen Netzwerken zufolge wurde ein für die Herstellung von Raketen der Typen Iskander und Oreschnik wichtiger Rüstungsbetrieb in Wotkinsk nahe der Hauptstadt Ischewsk getroffen. Sie liegt rund 1.400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Eine amtliche Bestätigung dafür gab es nicht.
Medienberichten in Kiew zufolge sollen nicht Drohnen, sondern ein ukrainischer Marschflugkörper des Typs "Flamingo" für den Angriff eingesetzt worden sein. Dafür gab es ebenfalls keine offizielle Bestätigung. Jedoch teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass die Flugabwehr unter anderem fünf "Flamingos" und mehr als 170 Drohnen abgeschossen habe. Zu Schäden oder den genauen Orten machte das Ministerium wie fast immer keine Angaben. Russischen Behörden zufolge wurden mindestens elf Menschen verletzt. (Quelle: dpa, Kyiv Independent)
01:01 Uhr | Ungarn droht mit Veto gegen 90-Milliarden-Euro-Kredit für Ukraine
Ungarn hat das bereits vereinbarte EU-Darlehen über 90 Milliarden Euro für die Ukraine infrage gestellt. Außenminister Peter Szijjarto und Ministerpräsident Viktor Orban kündigten an, die Freigabe zu blockieren, solange kein russisches Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt.
Die Pipeline ist nach ukrainischen Angaben seit Ende Januar nach russischen Angriffen beschädigt. Die Europäische Union hatte das Darlehen bereits politisch beschlossen. Für die Auszahlung ist jedoch die Zustimmung aller Mitgliedstaaten nötig. (Quellen: AFP, dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 20. Februar 2026
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verlangen auch die USA von der Ukraine die Aufgabe der gesamten Donbass-Region. Zudem plädierte Selenskyj für den Fall einer Waffenruhe mit Russland für die Stationierung europäischer Truppen nahe der Frontlinie.
Die in der sogenannten E5-Gruppe organisierten Länder wollen gemeinsam preiswerte und schnell verfügbare Luftabwehrsysteme entwickeln. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagte, Ziel sei es, innovative Systeme – insbesondere zur Abwehr von Drohnen – rasch zu entwickeln und in großer Zahl zu produzieren. An der Initiative "Low-Cost Effectors and Autonomous Platforms" (Leap) beteiligen sich neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien. Hintergrund sind wiederholte Drohnenvorfälle, hinter denen Sicherheitsbehörden teils Russland vermuten.
Das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja wird nach Angaben der Internationale Atomenergiebehörde nur noch über eine letzte externe Stromleitung versorgt. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi teilte mit, eine Reserveleitung sei bereits am 10. Februar infolge militärischer Aktivitäten ausgefallen.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 21. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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