• Ungarn droht im Streit um Ölpipeline mit Blockade von Ukraine-Darlehen
  • Die Ereignisse gestern - 20. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

01:01 Uhr | Ungarn droht mit Veto gegen 90-Milliarden-Euro-Kredit für Ukraine

Ungarn stellt das bereits vereinbarte EU-Darlehen über 90 Milliarden Euro für die Ukraine infrage. Außenminister Peter Szijjarto und Ministerpräsident Viktor Orban kündigten an, die Freigabe zu blockieren, solange kein russisches Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt.

Die Pipeline ist nach ukrainischen Angaben seit Ende Januar nach russischen Angriffen beschädigt. Die Europäische Union hatte das Darlehen bereits politisch beschlossen. Für die Auszahlung ist jedoch die Zustimmung aller Mitgliedstaaten nötig. (Quellen: AFP, dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 20. Februar 2026

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verlangen auch die USA von der Ukraine die Aufgabe der gesamten Donbass-Region. Zudem plädierte Selenskyj für den Fall einer Waffenruhe mit Russland für die Stationierung europäischer Truppen nahe der Frontlinie.

 

Die in der sogenannten E5-Gruppe organisierten Länder wollen gemeinsam preiswerte und schnell verfügbare Luftabwehrsysteme entwickeln. Ziel sei es, innovative Systeme – insbesondere zur Abwehr von Drohnen – rasch zu entwickeln und in großer Zahl zu produzieren, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. An der Initiative "Low-Cost Effectors and Autonomous Platforms" (Leap) beteiligen sich neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien. Hintergrund sind wiederholte Drohnenvorfälle, hinter denen Sicherheitsbehörden teils Russland vermuten.

Das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja wird nach Angaben der Internationale Atomenergiebehörde nur noch über eine letzte externe Stromleitung versorgt. Eine Reserveleitung sei bereits am 10. Februar infolge militärischer Aktivitäten ausgefallen, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi mit.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 21. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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