• Explosionen in westukrainischer Stadt Lwiw
  • Ukraine kritisiert Drohungen aus Ungarn und der Slowakei
  • Die Ereignisse gestern – 21. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

03:15 Uhr | Polizistin bei Explosionen im Westen der Ukraine getötet

In der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg) ist es zu einer Serie von Explosionen gekommen, die mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt haben sollen. "Das war ein Terroranschlag", wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal "Kyiv Independent" zitiert. Er sprach demnach von 15 Verletzten und einer 23-jährigen Polizistin, die getötet worden sei. Näheres zu den Hintergründen des Vorfalls war zunächst nicht bekannt.

Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines angeblichen Einbruchs zu einem Geschäft nahe der Altstadt von Lwiw geeilt seien. Als sie dort ankamen, sei die erste Explosion ausgelöst worden – und eine zweite dann, als kurz darauf Verstärkung eintraf. Nicht alle Opfer hätten den Anschlag überlebt, teilte die ukrainische Nationalpolizei demnach mit. (Quellen: dpa, AFP)

02:55 Uhr | Kiew: Angriff auf Oreo-Fabrik zielt auf US-Interessen

Russland hat nach ukrainischen Angaben eine Oreo-Keksfabrik in der Ostukraine mit einer Rakete angegriffen. Es habe keine Toten gegeben, jedoch sei ein Produktionsgebäude beschädigt worden, schreibt Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X. "Wenn russische Raketen solche Orte treffen, zielen sie nicht nur auf die Ukraine. Sie richten sich gegen amerikanische Geschäftsinteressen in Europa." Die Anlage in Trostjanez gehört dem US-Konzern Mondelez und war bereits 2022 schwer beschädigt worden. (Quelle: Reuters)

00:10 Uhr | Öl-Streit: Ukraine wirft Ungarn und Slowakei Erpressung vor

Die Ukraine hat Drohungen Ungarns und der Slowakei im Streit um Energielieferungen scharf verurteilt und beiden Nachbarländern Erpressung vorgeworfen. Außenminister Andrij Sybiha wies die Androhung der beiden EU-Staaten, die äußerst wichtigen Stromexporte zu stoppen, als "Ultimaten" zurück. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hatte zuvor erklärt, er werde die Notstromlieferungen an die Ukraine kappen, sollten die russischen Öltransite durch die Ukraine nicht bis Montag wieder aufgenommen werden. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hatte mit ähnlichen Schritten gedroht.

Die Ölflüsse über die Druschba-Pipeline in die beiden Länder sind seit dem 27. Januar unterbrochen. Während Kiew dies auf die Beschädigung einer Pumpstation in der Westukraine durch einen russischen Drohnenangriff zurückführt, machen Budapest und Bratislava die Ukraine für den Stopp verantwortlich. Ungarn und die Slowakei stellen zusammen rund die Hälfte der europäischen Notstromlieferungen bereit, auf die Kiew wegen der massiven russischen Angriffe auf die eigene Infrastruktur dringend angewiesen ist. Fico und Orban gelten als Kritiker von Ukraine-Hilfen und pflegen vergleichsweise enge Beziehungen zu Russland. (Quellen: Reuters, dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 21. Februar 2026

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mit selbst produzierten "Flamingo"-Raketen eine russische Fabrik für ballistische Raketen in der Region Udmurtien angegriffen. Das Werk befindet sich laut Generalstab in Wotkinsk, etwa 1400 Kilometer von der Ukraine entfernt. Nach russischen Behördenangaben sind bei dem Luftangriff mindestens elf Menschen verletzt. Zu Schäden oder den genauen Orten machte das russische Verteidigungsministerium keine Angaben.

Ukrainische Sicherheitsdienste haben Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert. Russische Söldner hätten Anschläge gegen ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und ukrainische Medienvertreter vorbereitet und seien unschädlich gemacht worden. Einzelheiten nannte Selenskyj nicht.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 21. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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