• Selenskyj lehnt Donbass-Verzicht ab
  • Die Ereignisse gestern – 13. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

04:10 Uhr | Zwei Tote bei Raketenangriff auf Belgorod

Bei einem ukrainischen Raketenangriff auf die russische Stadt Belgorod sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow zufolge gehörten die Getöteten zu Reparaturteams für beschädigte Heizungs- und Stromnetze. Zudem seien Energieanlagen schwer getroffen worden, was zu Ausfällen bei Strom, Heizung und Wasser führte. Belgorod liegt nahe der Grenze zur Ukraine. (Quelle: Reuters)

02:28 Uhr | Selenskyj weist Forderung nach Donbass-Verzicht zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat russische Forderungen nach einer Aufgabe des Donbass klar zurückgewiesen. In den von Kiew kontrollierten Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk lebten noch rund 200.000 Menschen, deren Interessen er nicht preisgeben könne, sagte er auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch auf Druck aus den USA, wo US-Präsident Donald Trump auf Gebietsverzicht drängt, werde sich die Ukraine nicht zurückziehen. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 13. Februar 2026

Für kommende Woche ist eine neue Verhandlungsrunde zur Beendigung des Ukraine-Kriegs angekündigt. Wie der Kreml mitteilte, sollen sich vom 17. bis 18. Februar Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA in Genf treffen. Die russische Delegation wird von Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet, der bereits frühere Gespräche geführt hatte. Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt, ebenfalls unter Vermittlung der USA. Konkrete Ergebnisse wurden damals nicht bekannt, die Gespräche wurden jedoch als konstruktiv bezeichnet.

Unterdessen setzte Russland seine Angriffe fort. Bei einem Drohnenangriff auf Hafen- und Eisenbahnanlagen in der Region Odessa wurde nach ukrainischen Angaben ein Mensch getötet und sechs weitere verletzt. Auch das Zugnetz in der Region Dnipropetrowsk wurde demnach attackiert.

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz forderte Außenminister Johann Wadephul Russland auf, die Einstufung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als unerwünschte Organisation zurückzunehmen. Die Maßnahme sei unbegründet und werde scharf verurteilt. Für russische Staatsbürger kann ein Kontakt mit dem DAAD strafrechtliche Folgen haben.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sprach mit Blick auf die Lage in der Ukraine von einem "Albtraum" und warf Russland vor, gezielt auf das Erfrieren von Menschen zu setzen. Zugleich betonte sie auf der Sicherheitskonferenz, das Verhältnis zwischen den USA und Europa habe sich grundlegend verändert. Europa müsse sich darauf einstellen und pragmatische Lösungen suchen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 14. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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