• Kreml kündigt Ukraine-Gespräche in Genf an
  • Odessa: Zweite Angriffswelle binnen eines Tages
  • Selenskyj: Wahlen nur mit Sicherheitsgarantien
  • Lettland zweifelt an schnellem Friedensschluss
  • Die Ereignisse gestern – 12. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

12:23 Uhr | Kreml kündigt weitere Ukraine-Gespräche in Genf an

Moskau hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Ukraine-Kriegs startet. Das Treffen finde vom 17. bis 18. Februar mit Vertretern aus Russland, der Ukraine und den USA statt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Als Verhandlungsort nannte er Genf. Die russische Delegation soll diesmal Ex-Kulturminister und Präsidentenberater Wladimir Medinski leiten, der schon die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul 2025 und kurz nach Kriegsbeginn geführt hat. Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt. Wie auch bei der ersten Runde im Januar waren die USA als Vermittler dabei. Konkrete Ergebnisse der Gespräche wurden nicht präsentiert, die Beteiligten nannten das Treffen anschließend aber konstruktiv. (Quelle: dpa)

09:18 Uhr | Strack-Zimmermann zu Ukraine: "Albtraum, was dort passiert"

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte im Interview mit dem MDR, es sei ein "Albtraum", was in der Ukraine passiere. Dort werde mit dem bewussten Erfrieren der Menschen spekuliert. Mit Blick auf die Münchener Sicherheitskonferenz sagte die FPD-Politikern, dass sich das Verhältnis von der USA und Europa grundlegend verändert habe. Darauf müsse man sich einstellen und die Konferenz nutzen, um "ins Gespräch miteinander kommen und Lösungen zu finden". Es brauche ein pragmatisches Verhältnis, "ohne eine Schleimspur zu hinterlassen". (Quelle: MDR)

07:43 Uhr | Sechs Verletzte und ein Toter nach Angriffen auf Hafen in Odessa

Bei einem russischen Drohnenangriff sind nach Angaben der Ukraine ein Mensch getötet und sechs weitere verletzt worden. Die Attacke habe einem der Häfen in der Region Odessa am Schwarzen Meer gegolten, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Olexij Kuleba auf Telegram. Es habe sich um einen schweren Angriff auf Hafen- und Eisenbahnanlagen gehandelt. Auch in der Region Dnipropetrowsk sei das Zugnetz attackiert worden. (Quelle: Reuters)

04:12 Uhr | Stoltenberg plädiert für neue Gespräche zur Atomwaffenkontrolle

Der frühere Nato-Generalsekretär und heutige norwegische Finanzminister Jens Stoltenberg hat sich vor der Münchner Sicherheitskonferenz für neue Gespräche mit Russland zur Atomwaffenkontrolle ausgesprochen. Auf Basis von Stärke und glaubwürdiger Abschreckung müsse wieder verhandelt werden, sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Die bisherige Architektur der Waffenkontrolle sei weitgehend zerfallen, es brauche eine neue Ordnung. (Quelle: Reuters)

01:40 Uhr | Neue Drohnenangriffe auf Odessa und Dnipro

Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Gouverneur Oleh Kiper zufolge wurden bei der zweiten Angriffswelle binnen 24 Stunden Wohnhäuser, Industrieanlagen und Energieinfrastruktur beschädigt. Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung seien teils ausgefallen. In Dnipro wurden laut Gouverneur Olexandr Ganscha bei kombinierten Raketen- und Drohnenangriffen vier Menschen verletzt, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen. (Quelle: Reuters)

01:13 Uhr | Bericht: Selenskyj offen für Wahlen und Referendum über Friedensabkommen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich laut einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic" offen für Präsidentschaftswahlen und ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland gezeigt. Die Ukraine sei bereit für beides, sagte er. Voraussetzung seien jedoch Sicherheit, Garantien und ein Waffenstillstand. Ein Abkommen, das den Interessen der Ukraine schade, werde er nicht unterzeichnen. (Quelle: Reuters)

00:35 Uhr | Lettlands Verteidigungsminister: Frieden bis Juni unrealistisch

Lettlands Verteidigungsminister Andris Sprūds hält ein Ende des Kriegs in der Ukraine bis Juni für unrealistisch. Im Gegensatz zu den Erwartungen von US-Präsident Trump Donald Trump seien Russlands imperiale Ambitionen ungebrochen, sagte Sprūds dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Russlands Präsident Wladimir Putin halte an seinen Maximalzielen fest, das autoritäre Regime in Moskau wolle um jeden Preis überleben. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 12. Februar 2026

Die rund 50 Staaten der Ukraine-Kontaktgruppe haben ihre Militärhilfen für die Ukraine für 2026 auf 35 Milliarden Euro erhöht. Das teilte der britische Verteidigungsminister John Healey nach einem Treffen in Brüssel mit. Die Bundesregierung hatte bereits 11,5 Milliarden Euro zugesagt. Nato-Generalsekretär Mark Rutte verwies darauf, dass 2025 insgesamt 45 Milliarden Euro bereitgestellt worden seien – 2026 solle dieser Betrag möglichst übertroffen werden.

Erstmals seit Kriegsbeginn erteilte die Ukraine zudem Lizenzen für Rüstungsexporte. Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow erklärte, die Branche verfüge über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 55 Milliarden US-Dollar.

In Russland wurde der Messengerdienst WhatsApp gesperrt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow begründete dies mit der Weigerung des Unternehmens, russisches Recht umzusetzen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 13. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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