• Explosionen in mehreren Stadtteilen Kiews gemeldet
  • Selenskyj fordert EU-Mitgliedschaft als Sicherheitsgarantie
  • Die Ereignisse gestern - 11. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

03:04 Uhr | Massiver Raketenangriff auf Kiew gemeldet

Die ukrainische Hauptstadt Kiew steht nach Behördenangaben unter einem massiven russischen Raketenangriff. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet von Treffern in Wohn- und Geschäftsgebäuden auf beiden Seiten des Flusses Dnipro. Der Angriff dauere an. Reuters-Reporter meldeten mehrere Explosionen in der Stadt. (Quelle: Reuters)

01:43 Uhr | Selenskyj verlangt EU-Beitrittsdatum in Friedensabkommen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert, dass ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Kriegs ein konkretes Datum für den EU-Beitritt der Ukraine enthält. Ziel sei, bis 2027 beitrittsreif zu sein. Fehle ein festes Datum, werde Russland versuchen, den Prozess über europäische Vertreter zu blockieren, so Selenskyj. Die EU-Mitgliedschaft sei eine zentrale Sicherheitsgarantie. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 11. Februar 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Berichte der "Financial Times" zurückgewiesen, wonach er Präsidentschaftswahlen und ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen ankündigen wolle. Wahlen seien erst bei einem Waffenstillstand möglich, erklärte er. Ein Kriegsende bis zum Sommer halte er nur dann für erreichbar, wenn die USA den Druck auf Russland deutlich erhöhten.

Unterdessen zeigt eine Auswertung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, dass Europa seine Unterstützung für die Ukraine im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet hat. Die militärische Hilfe lag inflationsbereinigt zwei Drittel über dem Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024, die finanzielle und humanitäre Hilfe stieg um 59 Prozent. Dennoch musste die Ukraine 2025 insgesamt mit weniger Unterstützung auskommen: Die militärische Hilfe lag 13 Prozent unter dem Durchschnitt der drei Vorjahre, die finanzielle und humanitäre Hilfe rund fünf Prozent darunter. Grund ist vor allem der massive Rückgang der US-Hilfen, die laut Kieler Institut um 99 Prozent einbrachen. 2025 flossen mehr als 35 Milliarden Euro an finanzieller und humanitärer Hilfe in die Ukraine, 90 Prozent davon aus Europa. Hinzu kamen über 30 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung, größtenteils ebenfalls aus EU-Staaten.

Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Bohoduchiw in der Region Charkiw wurden nach Behördenangaben vier Menschen getötet, darunter zwei einjährige Jungen und ein zweijähriges Mädchen. Ein 34-jähriger Mann kam ebenfalls ums Leben. Zwei Frauen, darunter eine Schwangere, wurden verletzt.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 12. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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