• Odessa: Zweite Angriffswelle binnen eines Tages
  • Selenskyj: Wahlen nur mit Sicherheitsgarantien
  • Lettland zweifelt an schnellem Friedensschluss
  • Die Ereignisse gestern – 12. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

01:40 Uhr | Neue Drohnenangriffe auf Odessa und Dnipro

Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Gouverneur Oleh Kiper zufolge wurden bei der zweiten Angriffswelle binnen 24 Stunden Wohnhäuser, Industrieanlagen und Energieinfrastruktur beschädigt. Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung seien teils ausgefallen. In Dnipro wurden laut Gouverneur Olexandr Ganscha bei kombinierten Raketen- und Drohnenangriffen vier Menschen verletzt, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen. (Quelle: Reuters)

01:13 Uhr | Bericht: Selenskyj offen für Wahlen und Referendum über Friedensabkommen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich laut einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic" offen für Präsidentschaftswahlen und ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland gezeigt. Die Ukraine sei bereit für beides, sagte er. Voraussetzung seien jedoch Sicherheit, Garantien und ein Waffenstillstand. Ein Abkommen, das den Interessen der Ukraine schade, werde er nicht unterzeichnen. (Quelle: Reuters)

00:35 Uhr | Lettlands Verteidigungsminister: Frieden bis Juni unrealistisch

Lettlands Verteidigungsminister Andris Sprūds hält ein Ende des Kriegs in der Ukraine bis Juni für unrealistisch. Im Gegensatz zu den Erwartungen von US-Präsident Trump Donald Trump seien Russlands imperiale Ambitionen ungebrochen, sagte Sprūds dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Russlands Präsident Wladimir Putin halte an seinen Maximalzielen fest, das autoritäre Regime in Moskau wolle um jeden Preis überleben. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 12. Februar 2026

Die rund 50 Staaten der Ukraine-Kontaktgruppe haben ihre Militärhilfen für die Ukraine für 2026 auf 35 Milliarden Euro erhöht. Das teilte der britische Verteidigungsminister John Healey nach einem Treffen in Brüssel mit. Die Bundesregierung hatte bereits 11,5 Milliarden Euro zugesagt. Nato-Generalsekretär Mark Rutte verwies darauf, dass 2025 insgesamt 45 Milliarden Euro bereitgestellt worden seien – 2026 solle dieser Betrag möglichst übertroffen werden.

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj zeichnete den Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch mit dem Orden der Freiheit aus. Der Sportler war nach einem Streit um einen Helm mit Fotos getöteter ukrainischer Athleten von olympischen Wettbewerben ausgeschlossen worden.

Erstmals seit Kriegsbeginn erteilte die Ukraine zudem Lizenzen für Rüstungsexporte. Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow erklärte, die Branche verfüge über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 55 Milliarden US-Dollar.

In Russland wurde der Messengerdienst WhatsApp gesperrt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow begründete dies mit der Weigerung des Unternehmens, russisches Recht umzusetzen.

Bei nächtlichen Luftangriffen wurden in Kiew zwei Menschen verletzt, einer schwer. Auch in Odessa gab es einen Verletzten. Ziel waren nach Behördenangaben erneut Energie- und Infrastrukturanlagen, teils auch Wohnhäuser.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 13. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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