- Selenskyj: Trump hat zu Treffen in Miami eingeladen
- "Massiver Angriff" legt das vukrainische Stromnetz lahm
- Polen sperrt Luftraum wegen "militärischer Aktivitäten"
- US-Präsident will wohl Deal mit Russland vor Wahlen in Ukraine
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
10:44 Uhr | Bericht über Verdächtige in Russland
Nach dem Anschlag gestern auf den Militärgeheimdienst-General Wladimir Alexejew sollen in Russland angeblich zwei Verdächtige verhört werden. Das berichtet die russische Zeitung "Kommersant". Eine offizielle Bestätigung für Festnahmen nach dem Anschlag lag bislang nicht vor. (Quelle: Reuters)
10:25 Uhr | Selenskyj: USA wollen Lösung
Die USA drängen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf ein Ende des Kriegs noch vor dem Sommer. Neue Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland kommende Woche in Miami habe er zugestimmt. Russland reagierte darauf noch nicht. (Quelle: Reuters)
10:25 Uhr | Neue Gespräche kommende Woche?
Nach dem Treffen in Abu Dhabi haben die USA nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu neuen Gesprächen eingeladen und jetzt "erstmals vorgeschlagen", dass sich ukrainische und russische Delegationen in den USA treffen. Die Verhandlungen sollen voraussichtlich nächste Woche in Miami stattfinden. (Quelle: AFP)
09:52 Uhr | Stromausfall auch in Belgorod
Auch in der russischen Stadt Belgorod und ihrer Umgebung ist heute der Strom ausgefallen. Grund sei ein erneuter ukrainischer Angriff, teilte Regional-Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Bei etwa minus drei Grad sei das ein "ernsthaftes Risiko" für Bewohner der Grenzregion. (Quelle: EBU)
09:29 Uhr | Mehr als 400 Drohnen und 40 Raketen
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Energiesektor des Landes in der Nacht wieder mit mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen angegriffen. Ziel sei das Stromnetz gewesen. Schäden habe es auch in den westukrainischen Regionen Wolhynien, Iwano-Frankiwsk, Lwiw und Riwne gegeben. (Quellen: Reuters, dpa)
09:14 Uhr | Luftraum in Polen wieder geöffnet
Der Luftraum in Südost-Polen und die Flughäfen Rzeszow und Lublin sind wieder geöffnet. Das teilte die polnische Flugsicherheit mit. Er war während russischer Angriffe auf die nahe Ukraine gesperrt. (Quelle: Reuters)
07:30 Uhr | Trump streicht "Strafzölle" gegen Indien
US-Präsident Donald Trump hat seine "Strafzölle" gegen Indien wieder aufgehoben. In einem Dekret dazu heißt es, Indien habe sich verpflichtet, den Import von Öl aus Russland einzustellen, mit dem Moskau auch seinen Krieg gegen die Ukraine finanziert. Trump hatte im August 2025 die Zölle von 25 Prozent auf Waren aus Indien eingeführt. Nun aber haben die USA und Indien kürzlich auch einen Handelsvertrag abgeschlossen. (Quelle: dpa)
07:28 Uhr | "Massiver Angriff" legt Stromnetz lahm
Ein großer russischer Angriff auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine hat nach Angaben ihres staatlichen Netzbetreibers in weiten Teilen des Landes wieder für Stromausfälle gesorgt. Wegen der Schäden durch den "massiven Angriff" sei heute Morgen in den meisten Regionen der Strom abgeschaltet worden, erklärte Ukrenergo. Die Angriffe dauerten noch an. (Quelle: AFP)
06:14 Uhr | Polen sperrt Luftraum im Südosten
Der Luftraum im Südosten von Polen ist gesperrt. Grund seien "ungeplante militärische Aktivitäten", teilte der Flugbeobachtungsdienst FlightRadar24 mit. Laut einer Mitteilung auch der US-Luftfahrtbehörde FAA sind die Flughäfen in Lublin und Rzeszow deshalb derzeit nicht erreichbar. (Quelle: Reuters)
05:00 Uhr | Ischinger spricht von "Schicksalsfrage"
Nach Ansicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz könnte die russische Bedrohung an der Nato-Ostflanke sich nach einem Waffenstillstand in der Ukraine noch verschärfen. Dem Berliner "Tagesspiegel" sagte Wolfgang Ischinger, wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage". Die Ukraine verteidige heute Europa, nicht nur sich selbst. Zu der Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche wird auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet. (Quelle: dpa)
03:10 Uhr | Trump meint: "Etwas könnte passieren"
US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr mögliche Entwicklungen im Ukraine-Krieg angedeutet. Es gebe "sehr, sehr gute Gespräche", sagt er vor Journalisten. "Etwas könnte passieren", sagte er. Konkret wurde der US-Präsident aber nicht. (Quelle: Reuters)
00:10 Uhr | Washington will Deal vor Wahlkampf
Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Abkommen mit Russland, das im Frühjahr auch Wahlen in der Ukraine vorsehen könnte. Ziel sei eine Einigung im März, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf nicht genannte Quellen. Das US-Verhandlungsteam dränge jetzt zur Eile, da sich US-Präsident Donald Trump wegen der Kongresswahlen in den USA am 3. November bald stärker auf die Innenpolitik konzentrieren könnte. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 6. Februar 2026
In Moskau hat es gestern anscheinend einen weiteren Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeeführer gegeben, auf Generalleutnant Wladimir Alexejew. Russlands Außenminister Sergej Lawrow machte die Ukraine dafür verantwortlich.
Die EU-Kommission hat gestern neue Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Kanada liefert nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow AIM-Raketen für die Luftabwehr der Ukraine.
Bei einem russischen Drohnengriff in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Die Ukraine hatte nach russischen Angaben in der Nacht zum Freitag wieder die Grenzstadt Belgorod und Energie-Anlagen angegriffen.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 7. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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