• "Massiver Angriff" legt ukrainisches Stromnetz lahm
  • Polen sperrt Luftraum wegen "militärischer Aktivitäten"
  • US-Präsident will wohl Abkommen mit Russland vor Wahlen
  • Die Ereignisse im Ukraine-Krieg gestern – am 06. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

07:28 Uhr | "Massiver Angriff" legt Stromnetz lahm

Ein großer russischer Angriff auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine hat nach Angaben ihres staatlichen Netzbetreibers in weiten Teilen des Landes wieder für Stromausfälle gesorgt. Wegen der Schäden durch den "massiven Angriff" sei heute Morgen in den meisten Regionen der Strom abgeschaltet worden, erklärte Ukrenergo. Die Angriffe hielten noch an. (Quelle: AFP)

06:14 Uhr | Polen sperrt Luftraum im Südosten

Der Luftraum im Südosten von Polen ist gesperrt. Grund seien "ungeplante militärische Aktivitäten", teilte der Flugbeobachtungsdienst FlightRadar24 mit. Der Flughafen Lublin sei darum derzeit nicht erreichbar. (Qelle: Reuters)

05:00 Uhr | Ischinger spricht von "Schicksalsfrage"

Nach Ansicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz könnte die russische Bedrohung an der Nato-Ostflanke sich nach einem Waffenstillstand in der Ukraine noch verschärfen. Dem Berliner "Tagesspiegel" sagte Wolfgang Ischinger, wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage". Die Ukraine verteidige heute Europa, nicht nur sich selbst. Zu der Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche wird auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet. (Quelle: dpa)

03:10 Uhr | Trump meint: "Etwas könnte passieren"

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr mögliche Entwicklungen im Ukraine-Krieg angedeutet. Es gebe "sehr, sehr gute Gespräche", sagt er vor Journalisten. "Etwas könnte passieren", sagte er. (Quelle: Reuters)

00:10 Uhr | Washington will Deal vor Wahlkampf

Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Abkommen mit Russland, das im Frühjahr auch Wahlen vorsehen könnte. Ziel sei eine Einigung im März, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf nicht gennante Quellen. Das US-Verhandlungsteam dränge jetzt zur Eile, da sich US-Präsident Donald Trump wegen der Kongresswahlen in den USA am 3. November bald stärker auf die Innenpolitik konzentrieren könnte. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 6. Februar 2026

In Moskau hat es gestern anscheinend einen weiteren Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeeführer gegeben, auf Generalleutnant Wladimir Alexejew. Russlands Außenminister Sergej Lawrow machte die Ukraine dafür verantwortlich.

Die EU-Kommission hat gestern neue Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Kanada liefert nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow AIM-Raketen für die Luftabwehr der Ukraine.

Bei einem russischen Drohnengriff in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Die Ukraine hatte nach russischen Angaben in der Nacht zum Freitag wieder die Grenzstadt Belgorod und Energie-Anlagen angegriffen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 7. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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