- Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Friedensabkommen mit Russland
- Überblick über die gestrigen Ereignisse
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
03:10 Uhr | Trump deutet Bewegung im Ukraine-Krieg an
US-Präsident Donald Trump deutet eine mögliche Entwicklung im russischen Krieg gegen die Ukraine an. Es gebe "sehr, sehr gute Gespräche", sagt Trump vor Journalisten. "Etwas könnte passieren", fügt er hinzu, ohne dies jedoch zu präzisieren. Der republikanische Präsident hatte versprochen, den Krieg zu beenden, was er bislang jedoch nicht umgesetzt hat. (Quelle: Reuters)
00:10 Uhr | Insider: USA dringen auf raschen Ukraine-Deal vor US-Wahlkampf
Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Friedensabkommen mit Russland, der im Frühjahr Wahlen vorsehen könnte. Ziel sei eine Einigung im März, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai, sagten mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das US-Verhandlungsteam um den Sondergesandten Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner dränge zur Eile. Hintergrund sei die Sorge, dass sich der US-Präsident angesichts der im November anstehenden Kongresswahlen bald stärker auf innenpolitische Themen konzentrieren werde.
Das diskutierte Konzept sieht vor, dass die ukrainische Bevölkerung in einem Referendum über das Abkommen abstimmt und gleichzeitig ein neues Parlament sowie einen Präsidenten wählt. Mehrere Insider bezeichneten den Zeitplan als unrealistisch. Zum einen seien Wahlen unter dem geltenden Kriegsrecht verboten und logistisch kaum in der kurzen Zeit zu organisieren. Zum anderen gebe es bei zentralen Streitpunkten noch keine Einigung. Russland fordere die Kontrolle über den gesamten Donbas, während Kiew dies ablehne. Auch die Zukunft des besetzten Atomkraftwerks Saporischschja sei ungeklärt: Moskau habe einen US-Vorschlag abgelehnt, wonach Washington die Anlage kontrollieren und die Stromversorgung beider Seiten sicherstellen würde. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 6. Februar 2026
In Moskau hat es offenbar erneut einen Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter gegeben. Ein Unbekannter habe am Freitag,orgen in einem Wohnhaus "mehrere Schüsse" auf Generalleutnant Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, teilte das für schwere Verbrechen zuständige russische Ermittlungskomitee mit. Russlands Außenminister Sergej Lawrow machte die Ukraine für die Schüsse verantwortlich.
Die EU-Kommission hat ein neues gegen Russland gerichtetes Sanktionspaket vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Kanada liefert nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow AIM-Raketen, um die Luftabwehr der Ukraine zu stärken.
Bei einem russischen Drohnengriff in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach Angaben des Gouverneurs der Region zwei Menschen getötet worden. Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag die Grenzstadt Belgorod angegriffen und Energieanlagen getroffen.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 7. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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