• Lawrow: Ukraine steckt hinter Anschlag auf General
  • Russischer General in Moskau niedergeschossen
  • Zwei Tote bei russischem Drohnenangriff
  • Überblick über die gestrigen Ereignisse
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

Update 21:12 Uhr | Lawrow: Ukraine steckt hinter Anschlag auf General

Russlands Außenminister Sergej Lawrow macht die Ukraine für die Schüsse auf den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Wladimir Alexejew, verantwortlich. "Dieser Terrorakt hat erneut die Ausrichtung des Selenskyj-Regimes auf ständige Provokationen bestätigt, die wiederum darauf zielen, den Verhandlungsprozess zu untergraben", sagte Lawrow. Belege dafür lieferte er nicht. Alexejew, wurde am Morgen in einem Moskauer Wohnhaus angeschossen. Der Täter ist auf der Flucht. Der Anschlag kommt einen Tag nach den jüngsten Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs in Abu Dhabi. Dort leitete Alexejews Vorgesetzter Igor Kostjukow für die russische Seite die Verhandlungen. (Quellen: dpa, AFP)

19:33 Uhr | Kreml: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi waren "konstruktiv" und schwierig

Nach der zweiten Runde der Ukraine-Verhandlungen hat der Kreml von einem "konstruktiven" und gleichzeitig sehr schwierigem Treffen gesprochen. "Zwei Tage lang haben wir konstruktiv und sehr schwer gearbeitet", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die Gespräche würden fortgesetzt. Nach dem Ende der Verhandlungen in Abu Dhabi zwischen Russland, der Ukraine und den USA am Donnerstag hatten alle Seiten von Fortschritten gesprochen. Einen Durchbruch bei den zentralen strittigen Punkten gab es jedoch nicht. Kiew und Moskau vereinbarten aber einen weiteren Gefangenenaustausch. (Quelle: AFP)

18:10 Uhr | EU will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten

Der Entwurf der EU-Kommission für ein 20. Sanktionspaket gegen Russland enthält nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord. Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste gemeint. (Quelle: AFP)

16:16 Uhr | EU-Kommission schlägt weiteres Sanktionspaket gegen Russland vor

Die EU-Kommission hat ein neues gegen Russland gerichtetes Sanktionspaket vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Die neuen Sanktionen würden ein vollständiges Verbot von Dienstleistungen im Seeverkehr für russisches Rohöl umfassen. Zudem sei ein neues Importverbot für Metalle, Chemikalien und kritische Mineralien vorgesehen, die bislang nicht von den Strafmaßnahmen betroffen sind. (Quelle: Reuters)

13:45 Uhr | Kiew: Lieferung von kanadischen Luftabwehr-Raketen

Kanada liefert nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow AIM-Raketen, um die Luftabwehr der Ukraine zu stärken. Die Lieferung sei bereits angelaufen, schreibt er auf X. Eine Zahl nennt Fedorow nicht. In einem Telefonat mit seinem kanadischen Amtskollegen David McGuinty seien aber auch eine gemeinsame Produktion von Drohnen, militärische Ausbildung und der Austausch von Erfahrungen zur Sprache gekommen. (Quelle: Reuters)

12:10 Uhr | Ukrainische Luftwaffe wehrt fast 300 Drohnen ab

Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben mit mehr als 328 Drohnen angegriffen. Bei dem Beschuss in der Nacht zum Freitag und am Morgen seien auch sieben Raketen eingesetzt worden, teilt die ukrainische Luftwaffe mit. 297 Drohnen seien abgeschossen oder durch elektronische Kriegsführung neutralisiert worden. (Quelle: Reuters)

10:57 Uhr | Ortschaft Popiwka im Nordosten unter russischer Kontrolle

Die russischen Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die ukrainische Ortschaft Popiwka eingenommen. Die Siedlung in der Region Sumy im Nordosten sei unter Kontrolle der russischen Truppen, meldet die russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. (Quelle: Reuters)

09:31 Uhr | Behörden: Russischer General niedergeschossen

In Moskau hat es offenbar erneut einen Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter gegeben. Ein Unbekannter habe am Morgen in einem Wohnhaus "mehrere Schüsse" auf Generalleutnant Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, teilte das für schwere Verbrechen zuständige russische Ermittlungskomitee mit. Aleksejew sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Medienberichten zufolge erlitt er schwere Verletzungen. Alexejew ist erster stellvertretender Chef des Militärgeheimdienstes GRU. (Quelle: AFP/dpa)

07:29 Uhr | Behörden: Schwere Schäden durch ukrainische Angriffe auf Belgorod

Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge in der Nacht die Grenzstadt Belgorod angegriffen. Wie der zuständige Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilte, sind dabei schwerwiegende Schäden entstanden. Die Stromversorgung sei noch nicht vollständig wiederhergestellt. In Belgorod gebe es keine militärischen Ziele. Auch in der benachbarten Region Brjansk wurde dem dortigen Gouverneur zufolge Energieanlagen getroffen. (Quelle: Reuters)

Update 07:21 Uhr | Gouverneur: Zwei Tote bei russischem Drohnenangriff

Bei einem russischen Drohnengriff in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach Angaben des Gouverneurs der Region zwei Menschen getötet worden. Das Ehepaar sei bei dem Angriff auf ihr Haus in der Stadt Wilniansk ums Leben gekommen. teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow im Onlinedienst Telegram mit. Bei einem anderem Angriff in Saporischschja sei ein 14-jähriger Junge verletzt worden. Außerdem seien rund 12.000 Haushalte in dem Gebiet ohne Strom. (Quelle: AFP/dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 5. Februar 2026

Die Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland in Abu Dhabi sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Die zweitägigen Beratungen in Abu Dhabi seien konstruktiv gewesen, teilt der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit. Sie hätten sich darauf konzentriert, wie die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden geschaffen werden könnten.

Polen und die Ukraine wollen bei der Rüstungsproduktion stärker zusammenarbeiten. Laut Nachrichtenagentur PAP ist die gemeinsame Produktion von Munition und Militärausrüstung geplant. Außerdem solle die Entwicklung von Verteidigungstechnologien ausgeweitet werden. Wegen der russischen Angriffe auf ein wichtiges Kraftwerk sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew in mehr als 1.100 Wohngebäuden die Heizungen ausgefallen. Das Wärmekraftwerk Darnyzja wurde bei den Angriffen schwer beschädigt, wie Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.   

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beziffert die Zahl der im Krieg gegen Russland getöteten Berufssoldaten und Wehrpflichtigen auf "offiziell" 55.000. Russland hat nach ukrainischen Angaben die Eisenbahninfrastruktur in der nördlichen Region Sumy angegriffen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 6. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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