- Tote und Verletzte nach Angriffen in Ukraine und Russland gemeldet
- Die Ereignisse gestern – 20. Januar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
03:35 Uhr | Verletzte nach Explosionen in russischer Teilrepublik Adygeja
In der russischen Teilrepublik Adygeja sind bei einem Hochhausbrand nach mutmaßlichen Explosionen mindestens acht Menschen verletzt worden. Republikchef Murat Kumpilow sprach von einem Drohnenangriff in der Siedlung Nowaja Adygeja, sieben Verletzte kamen demnach ins Krankenhaus. In sozialen Medien kursieren Videos von brennenden Autos und beschädigten Wohnhäusern. Ein Militäranalyst zweifelte einen Drohneneinschlag an und hielt auch eine fehlgeleitete Flugabwehrrakete für möglich. Auch aus der benachbarten Region Krasnodar wurden Schäden gemeldet. (Quellen: dpa, Reuters)
01:22 Uhr | Tote bei gegenseitigen Angriffen in Ukraine und Russland
Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Zudem waren rund 1.500 Haushalte ohne Strom, russische Angriffe zielen verstärkt auf das Energiesystem. Auch Russland meldete Opfer: In der Region Belgorod kam demnach ein Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben, weitere Tote wurden aus der Region Brjansk gemeldet. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 20. Januar 2026
Nach schweren russischen Luftangriffen in der Nacht auf Dienstag ist in Kiew in rund einer Million Haushalten der Strom ausgefallen. Zudem sind etwa 4.000 Wohnblocks ohne Elektrizität. Angesichts der anhaltenden Angriffe seit dem 9. Januar rief Bürgermeister Vitali Klitschko die Bevölkerung dazu auf, die Stadt vorübergehend zu verlassen.
Zeitweise war auch das Atomkraftwerk Tschernobyl vom Stromnetz getrennt. Dies teilte die Internationale Atomenergiebehörde mit. Später erklärten das ukrainische Energieministerium und die Kraftwerksleitung, dass alle Anlagen wieder ans Netz angeschlossen seien.
Am Rande des Weltwirtschaftsforum in Davos bewertete der US-Gesandte Steve Witkoff Gespräche zwischen den USA und Russland als "sehr positiv". Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA traf sich Witkoff gemeinsam mit Jared Kushner mit dem russischen Vertreter Kirill Dmitrijew.
Zudem machte die ukrainische Regierung den hohen Finanzbedarf für die Landesverteidigung deutlich. Der Vizeregierungschef Taras Katschka erklärte, dass der Unterhalt der Armee in den kommenden zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar kosten könne, falls sich das aggressive Verhalten Russlands nicht ändere.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 21. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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