- USA wollen Gaza-Friedensrat auf Ukraine ausweiten
- Die Ereignisse von gestern – 16. Januar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
07:41 Uhr | Medienberichte: USA erwägen Ausweitung von Trumps "Friedensrat" auf die Ukraine
Der "Kyiv Independent" berichtet unter Berufung auf die "Financial Times", dass US‑Beamte darüber nachdenken, den von Donald Trump angekündigten "Friedensrat" für Gaza auch auf andere Konfliktregionen auszuweiten – darunter die Ukraine. Laut der Zeitung soll sich ein solcher Ansatz am US‑Plan für den Wiederaufbau des Gazastreifens orientieren. Konkrete Vorstellungen für ein entsprechendes Gremium zur Ukraine gebe es jedoch noch nicht.
Trump hatte seinen Gaza‑Friedensrat am 15. Januar über Truth Social angekündigt. Wie der "Kyiv Independent" schreibt, solle dieses Gremium vorübergehend Verwaltung und Wiederaufbau des Gazastreifens übernehmen. Trump berief unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, seinen Schwiegersohn Jared Kushner, seinen Sondergesandten Steve Witkoff sowie den früheren britischen Premierminister Tony Blair zu Gründungsmitgliedern des Gremiums. (Quelle: Kyiv Independent, AFP)
00:47 Uhr | Vertreter der Ukraine und der USA wollen sich in Miami treffen
Vertreter der Ukraine und der USA wollen sich heute erneut in Miami zu Gesprächen über eine Beendigung des Krieges mit Russland treffen. Das teilte die ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, mit. Bei dem Treffen solle es um Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die wirtschaftliche Erholung des Landes gehen. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 16. Januar 2026
Die ukrainische Hauptstadt Kiew leidet nach massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur unter einer schweren Versorgungskrise. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko steht der Stadt nur etwa die Hälfte des benötigten Stroms zur Verfügung. Bei starkem Frost fiel in großen Teilen die Heizung aus, rund 100 Gebäude sind weiterhin unbeheizt. Reparaturteams arbeiten rund um die Uhr. Klitschko sprach von der bislang schwersten Energiekrise für die 3,6 Millionen Einwohner seit Beginn des Krieges.
Als Folge bleiben in Kiew bis zum 1. Februar alle Schulen geschlossen. Zudem wird die Straßenbeleuchtung deutlich reduziert, dekorative Beleuchtung vollständig abgeschaltet. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte Klitschko scharf und warf ihm vor, die Stadt nicht ausreichend auf die Notlage vorbereitet zu haben.
An der Front meldete der ukrainische Generalstab am Donnerstag rund 180 Gefechte. Besonders heftig waren die Kämpfe bei Pokrowsk sowie in der Region Saporischschja. Nach Berichten ukrainischer Medien und Militäranalysten rückten russische Truppen dort vor und brachten einzelne Ortschaften unter ihre Kontrolle.
Außerhalb des Kriegsgeschehens begann Aserbaidschan erstmals mit Erdgaslieferungen nach Deutschland und Österreich. Das Gas wird über die Transadria-Pipeline nach Süditalien und von dort weiter nach Norden transportiert.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 17. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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