- Washington gibt grünes Licht für Patriot-Systeme und Starlink
- Russische Drohnenangriffe erschüttern mehrere Regionen
- Trump wirbt für Gipfeltreffen zwischen Putin und Selenskyj
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
02:52 Uhr | Vor China-Besuch: Putin kritisiert westliche Sanktionen
Kurz vor seiner Reise nach China hat Russlands Präsident Wladimir Putin die westlichen Handelssanktionen scharf kritisiert. Gemeinsam mit China lehne Russland "diskriminierende" Maßnahmen im Welthandel ab, sagte er in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.
Putin wird von Sonntag bis Mittwoch in China erwartet. Geplant sind Gespräche mit Präsident Xi Jinping in Peking, die Teilnahme am SCO-Gipfel in Tianjin sowie an einer großen Militärparade. Der Westen wirft China vor, Moskau indirekt im Krieg zu unterstützen – Peking weist dies zurück. (Quelle: Reuters)
02:23 Uhr | USA genehmigen Verkauf von Militärtechnik an Ukraine
Die US-Regierung hat den möglichen Verkauf von Starlink-Diensten sowie von Patriot-Luftabwehrsystemen und Ausrüstung an die Ukraine genehmigt. Nach Angaben des Pentagons belaufen sich die Transaktionen auf 150 Millionen beziehungsweise 179 Millionen Dollar. Washington hatte sich zuvor mit europäischen Verbündeten darauf verständigt, die militärische Unterstützung für Kiew auszubauen. Ob die Verträge bereits abgeschlossen sind, ist allerdings noch offen. (Quelle: Reuters)
Starlink ist für die Ukraine enorm wichtig, weil das Satelliteninternet selbst dann funktioniert, wenn Mobilfunk- oder Glasfasernetze durch Angriffe zerstört werden. Es ermöglicht den ukrainischen Streitkräften sichere Kommunikation, Drohnensteuerung und die Koordination von Einsätzen auch an der Front. Zudem hält es zivile Infrastruktur und Verwaltung in Krisengebieten online. (Anmerkung der Redaktion)
02:07 Uhr | Ukraine meldet erneut russische Drohnenangriffe
Das russische Militär hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv mit Drohnen attackiert. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe waren weit über 100 Kampfdrohnen über verschiedenen Landesteilen unterwegs. In den Regionen Tscherkassy und Tschernyhyw waren Explosionen zu hören, vereinzelt griff die ukrainische Flugabwehr bereits ein.
In Saporischschja wurde ein Unternehmensgebäude getroffen und in Brand gesetzt. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. Ukrainische Medien warnten zudem vor möglichen Raketenangriffen russischer Bomber. Demnach seien von russischen Flughäfen sechs strategische Flugzeuge gestartet. (Quelle: dpa)
01:35 Uhr | Trump drängt weiter auf Treffen zwischen Putin und Selenskyj
US-Präsident Donald Trump bemüht sich nach Angaben des Weißen Hauses weiter um ein bilaterales Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Ziel sei es, den Krieg zu beenden, hieß es.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerten dagegen Zweifel an Putins Ernsthaftigkeit. Beide warfen ihm vor, seine Gesprächsbereitschaft nur vorzutäuschen. Macron sagte, sollte es bis Montag nicht zu einem Treffen kommen, habe Putin Trump "auflaufen lassen".
Das Weiße Haus wies diese Darstellung zurück. Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller betonte, der Präsident arbeite unermüdlich daran, das Töten zu beenden – und das sei weltweit zu begrüßen. (Quelle: AFP)
00:16 Uhr | Deutschland verspricht weitere Unterstützung im UN-Sicherheitsrat
Der neue deutsche UN-Botschafter Ricklef Beutin hat der Ukraine anhaltende Hilfe im Verteidigungskrieg gegen Russland zugesichert. Bei einer Sondersitzung des Sicherheitsrats in New York betonte er, Deutschland werde zusammen mit seinen Verbündeten "so lange unterstützen, wie es nötig ist". Russland habe mit den jüngsten Angriffen erneut internationales Recht missachtet.
Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko forderte, den Druck auf Moskau zu erhöhen und zusätzliche Waffenlieferungen zu ermöglichen. Russlands Vize-Botschafter Dmitri Poljanski wies die Vorwürfe zurück und sprach von "absurdem Theater". (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 29. August 2025
Die USA haben den geplanten Verkauf von Waffen im Wert von 825 Millionen Dollar (706 Millionen Euro) an die Ukraine angekündigt. Geplant ist die Lieferung von 3.350 luftgestützten Raketen des Typs ERAM samt Zubehör. Finanziert wird das Paket durch Dänemark, die Niederlande und Norwegen sowie über eine US-Kreditgarantie.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drängen auf neue Schritte zur Beendigung der Kämpfe. Beide betonen, dass das von US-Präsident Donald Trump angekündigte Treffen zwischen Russland und der Ukraine nicht zustande komme. Macron wirft Putin vor, Trump ignoriert zu haben, und fordert gemeinsam mit Merz neue Sanktionen gegen Russland.
Eine gemeinsame EU-Erklärung zur Verurteilung der jüngsten russischen Luftangriffe scheiterte am Veto Ungarns. Die Erklärung wurde daher nur im Namen von 26 Staaten veröffentlicht. Besonders kritisch sehen die übrigen Mitgliedsländer das, weil bei den Angriffen auch die EU-Vertretung in Kiew schwer beschädigt wurde. Die 26 Staaten verurteilten die russischen Attacken als rücksichtslos und völkerrechtswidrig.
00:00 Uhr | Ukraine-News von Samstag, 30. August 2025
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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