- Merz: Pekings Stimme wird in Moskau gehört
- Baerbock nennt US-Enthaltung "frustrierend"
- Die Ereignisse gestern - 24. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
00:53 Uhr | Merz: China muss Einfluss für Ende des Ukraine-Kriegs geltend machen
Vor seinem Antrittsbesuch in China hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Bedeutung des Landes für ein Ende des Ukraine-Kriegs betont. Der CDU-Politiker sagte, China habe die Möglichkeit, seinen Einfluss geltend zu machen. Pekings Stimme werde auch in Moskau gehört. Er kündigte an, während seines Besuchs über die Rolle Chinas bei der Beilegung des Krieges zu sprechen. Westliche Staaten werfen China vor, Russland indirekt zu unterstützen. Peking weist dies zurück. (Quelle: AFP)
00:17 Uhr | Baerbock kritisiert US-Enthaltung bei UN-Resolution zur Ukraine
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die Enthaltung der USA bei einer UN-Resolution zur Ukraine kritisiert. In der ARD-Sendung "maischberger" sagte sie, die US-Delegation habe zentrale Passagen zu einem "dauerhaften, gerechten Frieden" und zur Wahrung der UN-Charta "bewusst streichen" wollen. Die Vollversammlung hatte zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe gefordert. Baerbock nannte die US-Haltung "frustrierend" und warnte vor einer Abkehr von den Regeln der UN-Charta. (Quelle: ots)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 23. Februar 2026
Am 4. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine kam es zu neuen Luft- und Drohnenangriffen auf mehrere Regionen des Landes. In der Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben der dortigen Behörden zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Auch Saporischschja meldete Verletzte nach nächtlichen Drohnenangriffen. Gleichzeitig berichtete die ukrainische Armee, dass die Zahl der Gefechte entlang der Front im Vergleich zu üblichen Tagen deutlich niedriger ausfiel.
In Kiew trafen europäische Spitzenpolitiker ein, um der Kriegsopfer zu gedenken und die Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. Vertreter der EU nahmen an Gedenkveranstaltungen teil und besuchten beschädigte Infrastruktur. Die EU-Kommissionspräsidentin kündigte zudem an, dass der geplante Großkredit für die Ukraine trotz Vetos einzelner EU-Staaten auf anderem Wege bereitgestellt werden solle.
Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den Jahrestag, um die Bedeutung weiterer europäischer Hilfe zu unterstreichen. Er warb erneut für einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine, forderte Sicherheitsgarantien für mögliche Waffenstillstandsverhandlungen und äußerte den Wunsch nach Unterstützung durch westliche Bodentruppen, auch aus Deutschland. Zugleich hielt er fest, dass Russland seine Kriegsziele nicht erreicht habe.
Auf internationaler Ebene wurden Forderungen nach einem Waffenstillstand und neuen Verhandlungen lauter. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen verlangte ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen, während Vertreter der Bundesregierung Gesprächsbereitschaft gegenüber Russland betonten – jedoch ohne Zugeständnisse auf Kosten der Ukraine. Mehrere Städte in Deutschland und Europa hielten Kundgebungen und Friedensgebete ab, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 25. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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