• Weniger Integrationskurse – Ukrainer besonders betroffen
  • Merz hält "normale Beziehungen" mit Putin für ausgeschlossen
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

03:30 Uhr | Weniger Integrationskurse – Ukrainer besonders betroffen

Die vom Bundesinnenministerium beschlossenen Kürzungen bei den Integrationskursen betrifft auch viele Ukrainer. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Bundesinnenministerium erfuhr, laufen aktuell rund 19.500 solcher Kurse mit etwa 300.000 Teilnehmern. 31 Prozent von ihnen sind den Angaben zufolge Ukrainerinnen und Ukrainer. 

Dem Bundesinnenministerium zufolge sollen die Kurse künftig nur noch für Menschen mit "positiver Bleibeperspektive" zur Verfügung stehen. Dem Ministerium belaufen sich die Kosten für einen allgemeinen Integrationskurs auf rund 3.000 Euro pro Teilnehmer. (Quelle: dpa)

01:20 Uhr | Save the Children: Mehr als 4.000 Stunden Luftalarm seit Beginn des Kriegs

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor vier Jahren hat die Ukraine nach Angaben der Kinderrechtsorganisation "Save the Children" mehr als 4.000 Stunden Luftalarm ausgelöst. Der Dauerstress aus Angst, Schlafmangel und Schulausfall habe schwere Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit der Kinder. In der Region der Hauptstadt Kiew und in einigen Frontgebieten summiere sich der Alarm seit Februar 2022 sogar auf 7.000 Stunden. Das entspreche zusammengerechnet neuneinhalb Monaten, in denen Familien in Kellern, Bunkern oder U-Bahn-Schächten ausharren mussten, oft ohne Strom, Wasser und Heizung. (Quelle: epd/AFP)

00:14 Uhr | Analyse: Ukraine gelingen größte Gelände-Rückeroberungen seit 2023

Die ukrainische Armee hat laut einer Datenauswertung zwischen Mittwoch und Sonntag vergangener Woche netto 63 Quadratkilometer eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert. Das zeigt eine AFP-Analyse, die auf Daten des US-Institute for the Study of War (ISW) beruht. Seit einer Gegenoffensive im Juni 2023 haben Kiews Streitkräfte demnach nicht mehr so viel Gebiet in so kurzer Zeit zurückgewonnen. (Quelle: AFP)

00:07 Uhr | Merz hält "normale Beziehungen" mit Putin für ausgeschlossen

Bundeskanzler Friedrich Merz hält es für ausgeschlossen, dass es mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin jemals wieder normale Beziehungen geben kann. Das sagte er den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgemeinschaft und der "Rheinpfalz". Wenn er sich dieses Regime anschaue und diesen "blindwütigen Terror", habe er wenig Hoffnung. Nach Worten von Merz befindet sich Russland "im Zustand tiefster Barbare"i. Und damit müsse man sich abfinden.

Der Krieg in der Ukraine wird aus Sicht des Kanzlers erst zu Ende gehen, wenn eine der beiden Seiten erschöpft ist, "entweder militärisch oder ökonomisch". Europäisches Ziel sei es, dass der russische Staat den Krieg militärisch nicht weiterführen und ökonomisch nicht weiter finanzieren könne. (Quelle: Reuters/dpa/AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 18. Februar 2026

Nach dem schnellen Ende der Genfer Ukraine-Gespräche sieht die Ukraine trotzdem Fortschritte. Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov wollte noch keine Details bekannt geben.

Die EU-Kommission will EU-Regionen an den Grenzen zu Russland, Belarus und der Ukraine stärken und einen einfacheren Zugang zu Geldern ermöglichen. Wohlstand und Widerstandskraft dieser Regionen sei eine strategische Investition in Europas Sicherheit, hieß es.

Die Ukraine hat Sanktionen gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko verhängt und kündigte schärfere Maßnahmen gegen Minsk an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Minsk in sozialen Medien vor, Russland bei dessen Angriffskrieg zu helfen. Belarus habe es Moskau ermöglicht, von seinem Territorium aus Drohnenangriffe auf die Ukraine zu steuern.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 19. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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