- Präsident Selenskyj erwartet weiteren Angriff auf ukrainische Energieversorgung
- Die gestrigen Ereignisse im kurzen Überblick
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
06:25 Uhr | Trump: Ukraine soll schnell an Verhandlungstisch kommen
Im Vorfeld der Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands in Genf hat US-Präsident Donald Trump Kiew zu einer baldigen Einigung mit Moskau gedrängt. "Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen", sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. (Quelle: AFP)
04:30 Uhr | Zweitägige Verhandlungen über Kriegsende beginnen in Genf
Vertreter der Ukraine und Russlands treffen sich am Dienstag in Genf zu zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA, um über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine zu verhandeln. Zwei vorherige Gesprächsrunden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht. In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Moskau fordert als Voraussetzung für ein Ende des Krieges einen vollständigen Rückzug Kiews aus der Industrieregion Donbass. Die Ukraine lehnt dies ab. (Quelle: AFP)
01:00 Uhr | Selenskyj erwartet schwere Angriffe auf Energieversorgung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor neuen schweren russischen Luftangriffen auf die Energieversorgung gewarnt. Geheimdienstberichte deuteten darauf hin, dass Russland weitere massive Schläge gegen die Energieinfrastruktur vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.
Solche Angriffe erschwerten eine Einigung zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges. "Russland kann der Versuchung der letzten kalten Wintertage nicht widerstehen und will die Ukrainer schmerzhaft treffen", sagte Selenskyj. Dies erfordere besondere Unterstützung der Verbündeten, allen voran der USA. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 16. Februar 2026
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, und der Generalstabschef der britischen Streitkräfte, Richard Knighton, rufen Europa auf, mehr aufzurüsten. In einem offenen Brief begründen sie ihren Appell mit täglichen Hinweisen darauf, dass Russland sich militärisch zunehmend nach Westen ausrichte.
Die ukrainische Armee hat laut einer Datenauswertung zwischen Mittwoch und Sonntag 201 Quadratkilometer eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert. Wie aus der Analyse der vom US-Institute for the Study of War (ISW) bereitgestellten Daten hervorging, hatten Kiews Streitkräfte seit einer Gegenoffensive im Juni 2023 nicht mehr so viel Gebiet in so kurzer Zeit zurückgewonnen.
Nach den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind in der Hauptstadt Kiew weiterhin Hunderte Gebäude ohne Heizung. Rund 1.100 Wohngebäude und 500 andere Gebäude könnten mitten im Winter nicht beheizt werden, teilte die Stadtverwaltung mit.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Dienstag, 17. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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