• Festnahmen wegen Rüstungsexporten in Deutschland
  • Neue russische und ukrainische Angriffe mit Todesopfern
  • Im Rückblick: Die Ereignisse gestern - am 1. Februar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

11:04 Uhr | Festnahmen wegen Russland-Exporten

Die Bundesanwaltschaft hat fünf Männer festnehmen lassen, die russische Rüstungbetriebe beliefert haben sollen. Im Zentrum steht nach den Angaben aus Karlsruhe eine Firma in Lübeck. Demnach wurden die Männer dort und im Kreis Lauenburg festgenommen, weitere Wohnungen etwa in Nürnberg, Frankfurt/Main und Ostholstein durchsucht. Es gehe dabei um rund 16.000 Lieferungen im Wert von mindestens 30 Millionen Euro. Sie seien über eine Scheinfirma nach Russland gegangen, um das EU-Embargo zu umgehen.

Hauptbeschuldigter sei Nikita S. als Chef der Firma in Lübeck. Hinter dem seit Beginn des russischen Angriffskriegs aktiven Netzwerk sollen staatliche Stellen aus Russland gestanden haben. (Quellen: AFP, Reuters, dpa)

09:10 Uhr | Russische Angriffe gehen weiter

Die russischen Angriffe auf die Ukraine gehen weiter. In der Nacht zum Montag gab es in weiten Teilen der Ost- und der zentralen Ukraine wieder Luftalarm. Gewarnt wurde vor Dutzenden von Drohnen. (Quelle: ARD)

08:42 Uhr | Selenskyj: "Exemplarisches Verbrechen"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Angriff gestern auf einen Bus mit Bergarbeitern in der Region Dnipropetrowsk als "exemplarisches Verbrechen" bezeichnet. Das sagte er bei seiner abendlichen Videoansprache. Bei dem Angriff starben nach neueren Angaben mindestens zwölf Menschen, weitere 16 seien verletzt und neun schwer, teilte die Leitung der DTEK-Mine mit. Gestern war die Rede von 15 Toten. (Quelle: Reuters)

07:55 Uhr | Zwei Tote in russischer Grenzregion

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Grenzregion Belgorod sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Vergangene Nacht seien in der Stadt Stary Oskol zwei Zivilisten getötet worden und ein Wohnhaus in in Brand geraten. (Quelle: AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 1. Februar 2026

Zwischen der Ukraine und Russland haben, anders als ursprünglich angekündigt, keine Gespräche in Abu Dhabi stattgefunden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass "die nächsten trilateralen Treffen" auf Mittwoch und Donnerstag verschoben seien.

Das Unternehmen SpaceX von Elon Musk geht gegen die Nutzung von Starlink-Satelliten für russische Drohnenangriffe vor. In den vergangenen Wochen hatte das in den USA ansässige Institut für Kriegsstudien (ISW) erklärt, auch die russische Armee nutze die Satelliten.

In der ukrainischen Stadt Dnipro sind eine Frau und ein Mann bei einem russischen Drohnenangriff getötet worden. Mindestens zwölf Tote gab es später am Tag bei einem weiteren russischen Angriff auf einen Bus mit Bergarbeitern in der Stadt Pawlohrad. Zudem wurden in der südukrainischen Stadt Saporischschja mindestens neun Menschen verletzt. Dort wurde nach ukrainischen Angaben unter anderem eine Geburtsklinik getroffen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Montag, 2. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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