• Gespräche zwischen Unterhändlern erst Montag?
  • Die Ereignisse gestern – 31. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

03:30 Uhr | Verschiebung der Gespräche in Abu Dhabi?

Die für heute geplanten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi werden möglicherweise verschoben. Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte am Abend, dass er sich auf weitere Verhandlungen über ein Kriegsende in der kommenden Woche vorbereitet. Ursprünglich sollte es heute weitergehen – erstmals ohne Vertreter der USA. Zuletzt hatten beide Seiten von konstruktiven Verhandlungen gesprochen. Eine Einigung ist bisher allerdings nicht in Sicht.

Russland erklärte sich vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Angriffe auf andere Ziele wurden indes fortgesetzt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass die begrenzte Feuerpause nur bis zu diesem Sonntag gelte, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 31. Januar 2026

Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut aus der Luft angegriffen, trotz einer vermeintlichen Zusage zu einer teilweisen und zeitlich begrenzten Feuerpause. Die hatte US-Präsident Donald Trump seinen eigenen Worten zufolge vom russischen Präsident Wladimir Putin bekommen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurden ukrainische Verkehrsinfrastruktur und Munitionsdepots angegriffen. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten rund 90 Drohnenangriffe, von denen 20 Ziele im Land getroffen hätten, unter anderem in Charkiw.

 In der Ukraine und dem Nachbarland Moldau ist es zu weitreichenden Stromausfällen gekommen. Verantwortlich war nach ukrainischen Regierungsangaben eine "technische Störung". Diese sei am Morgen an den Hauptstromleitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine aufgetreten. Es hätten Not-Stromabschaltungen stattgefunden, um die Kernkraftwerke des Landes zu entlasten, erklärte Energieminister Denys Schmyhal im Onlinedienst Telegram. Am Abend war die Stromversorgung weitgehend wiederhergestellt.

 Der US-Gesandte Steve Witkoff hat den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew getroffen, der auch Wirtschaftsgesandter des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist. Es sei ein "konstruktives" Gespräch gewesen, erklärte Witkoff im Onlinedienst X. Auch Dmitrijew teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche geführt mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Die Gespräche in Florida fanden einen Tag vor dem geplanten neuen Treffen zwischen Vertretern Kiews und Moskaus in Abu Dhabi statt.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 01. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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