- Pistorius zweifelt an Putins Friedenswillen
- Die Ereignisse gestern - 30. Januar 2026
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00:48 Uhr | Pistorius zweifelt an Putins Friedenswillen
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin scharf kritisiert und ihm Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Während laufender Gespräche über ein mögliches Kriegsende habe Russland die Ukraine stärker bombardiert als zuvor, sagte Pistorius. Dies habe nichts mit militärischer Auseinandersetzung zu tun, sondern richte sich gezielt gegen Zivilisten, insbesondere bei extremen Wintertemperaturen. An eine von Moskau angekündigte begrenzte Feuerpause glaube er nicht, da Putin bislang an seinen Maximalforderungen festhalte und keine Bereitschaft zu echten Kompromissen zeige. (Quelle: AFP)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 30. Januar 2026
Russland hat nach Angaben des Kremls einer Bitte von US-Präsident Donald Trump um eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag zugestimmt. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dies solle die Voraussetzungen für Verhandlungen verbessern. Es habe sich um eine persönliche Anfrage Trumps gehandelt.
Nach der von den USA initiierten Vereinbarung haben Russland und die Ukraine ihre Angriffe auf Energieanlagen eingestellt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass es seit Donnerstagabend keine Angriffe auf die Energieinfrastruktur mehr gegeben habe.
Gleichzeitig meldete die Ukraine weitere russische Angriffe gegen andere Ziele. In der Nacht wurden demnach eine Rakete und mehr als 100 Drohnen eingesetzt, von denen ein Großteil abgefangen wurde. Zudem habe Russland binnen 24 Stunden mehrfach Bahnstrecken angegriffen. Militärisch rückten russische Truppen laut ukrainischen Berichten in den Regionen Dnipropetrowsk und Sumy weiter vor und nahmen eine Ortschaft ein.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 31. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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