• Greenpeace kritisiert Frankreichs Uran-Importe aus Russland
  • Selenskyj kritisiert mangelhafte Vorbereitung auf den Winter
  • Die Ereignisse gestern - 28. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

07:48 Uhr | Anstieg an schwerverletzten Zivilisten

In der Ukraine wächst die Zahl an schwerverletzten Zivilisten. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International weist auf die gestiegene Zahl an Verletzungen wie Amputationen oder Verbrennungen und an Menschen mit Behinderungen hin sowie auf den enormen Bedarf an Fachkräften und Hilfsmittel. Immer mehr Menschen benötigen Physiotherapie, Prothesen und psychologische Unterstützung. Die Menschen seien nicht nur körperlich schwer verletzt, sondern würden auch an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Die Organisation verweist auf Schätzungen, wonach rund 300.000 Menschen Kriegsverletzungen erlitten haben. (Quellen: KNA, ots)

07:06 Uhr | Greenpeace kritisiert Frankreichs Uran-Importe aus Russland

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft Frankreich vor, weiterhin atomares Material aus Russland zu beziehen. Eine Auswertung von Zolldokumenten sowie Daten zu Uran-Lieferungen wiesen darauf hin, dass Russland weiterhin von großer Bedeutung für den französischen Stromkonzern EDF, das Atomunternehmen Orano und das Kerntechnikunternehmen Framatome sei. Eine Schlüsselrolle bei den Lieferungen von angereichertem Uran spiele der russische Nuklearkonzern Rosatom, teilte Greenpeace mit. Von den Sanktionen gegen Russland ist der Kernkraftsektor bislang ausgenommen. (Quelle: dpa)

02:47 Uhr | Drei Tote bei Drohnenangriffen in Region Saporischschja

Bei russischen Drohnenangriffen in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. In der Stadt Wilnjansk starben zwei Frauen und ein Mann, ein weiterer Mann wurde verletzt. Wohnhäuser wurden zerstört und Brände ausgelöst. (Quelle: AFP)

00:38 Uhr | Selenskyj kritisiert Kiewer Stadtverwaltung wegen Energiekrise

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die angespannte Wärme- und Stromversorgung in Kiew nach russischen Luftangriffen auch der Stadtverwaltung angelastet. Notwendige Ausrüstung hätte vor dem Winter beschafft werden müssen, die Reaktionen seien zu langsam, sagte Selenskyj. In Kiew sind Heizung, Strom und teils auch Wasser ausgefallen. Zugleich warnte er vor einer neuen russischen Angriffswelle und dankte Helfern aus dem ganzen Land. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 28. Januar 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Außenministers bereit, direkt mit Russlands Präsident Wladimir Putin über zentrale Streitfragen zu verhandeln. Dazu zählen unter anderem Gebietsfragen und das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja. Russland fordert für einen Waffenstillstand territoriale Zugeständnisse. Nach russischen Angaben wurde bei Telefonaten zwischen Präsident Putin und US-Präsident Donald Trump auch ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj erörtert. Russland erklärte, einen solchen Kontakt nicht abzulehnen.

Gleichzeitig setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort. Bei Drohnenangriffen wurden nach Behördenangaben mehrere Zivilisten getötet oder verletzt, unter anderem in den Regionen Dnipropetrowsk und Kiew. Odessa wurde die zweite Nacht in Folge angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe meldete 137 russische Drohnen, von denen 103 abgewehrt worden seien.

US-Verteidigungsexperten schätzen die Zahl der im Krieg getöteten Soldaten auf mindestens 425.000, davon rund 325.000 auf russischer und etwa 100.000 auf ukrainischer Seite.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 29. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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