• Selenskyj lädt belarussische Oppositionelle Tichanowskaja nach Kiew ein
  • Die Ereignisse gestern - 25. Januar 2026
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04:05 Uhr | Außenminister Wadephul reist zu Ukraine-Gesprächen nach Schweden und Lettland

Bundesaußenminister Johann Wadephul reist heute zu Gesprächen über die Sicherheit im Ostseeraum nach Lettland und Schweden. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Themen wie hybride Bedrohungen im Ostseeraum, Angriffe auf kritische Infrastruktur oder die russische Schattenflotte. Auch die Lage in der Ukraine und die dringend benötigte Unterstützung für das Land angesichts der massiven russischen Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen laut Auswärtigem Amt erörtert werden.

00:31 Uhr | Selenskyj lädt belarussische Oppositionelle Tichanowskaja nach Kiew ein

Bei seinem Besuch in Litauen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auch die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja getroffen. Wie die im litaueischen Exil lebende Tichanowskaja auf Telegram mitteilte, habe Selenskyj sie nach Kiew eingeladen. Ihren Angaben nach war es das erste bilaterale Treffen der beiden. Tichanowskaja dankte dem ukrainischen Präsidenten für die Aufnahme freigelassener politischer Häftlinge aus Belarus.

Selenskyj war am Sonntag in Litauen und nahm dort an Veranstaltungen anlässlich des 163. Jahrestags eines Aufstands gegen das Russische Reich teil. Er traf dort Litauens Präsident Gitanas Nauseda und Polens Präsident Karol Nawrocki.

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 25. Januar 2026

Ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vollständig ausgearbeitet. Das sagte der ukrainische Staatschef bei einem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Nauseda in Litauens Hauptstadt Vilnius. Das Dokument sei zu 100 Prozent fertig, "und wir warten darauf, dass unsere Partner den Termin und den Ort bestätigen, an dem wir es unterzeichnen werden", so Selenskyj.

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat erneut die Lieferung des Marschflugkörper-Systems Taurus an die Ukraine gefordert. Brantner zufolge wäre es ein wichtiges Signal der politischen Unterstützung für die Ukraine, angesichts der andauernden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes.

Der Frontabschnitt bei Pokrowsk in der ostukrainischen Region Donezk bleibt der "heißeste" des Ukraine-Kriegs. Nach Angaben des ukrainischen Armee, entfielen 42 der 119 im Verlauf des Samstags entlang der gesamten Frontlinie registrierten Gefechte allein auf diesen Frontabschnitt.

Auch im Sektor Kupjansk, wo die ukrainischen Truppen zuletzt erfolgreiche Gegenangriffe geführt hatten, habe der "Feind" versucht, die ukrainische Verteidigung zu durchbrechen. Dabei habe er einen Angriff auf den Ort Pishchane geführt. Für den Sektor Kostjantyniwka wurden zwölf Gefechte gemeldet.

Die russischen Streitkräfte haben die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe in der Nacht auf Sonntag mit zwei ballistischen Raketen und 102 Drohnen angegriffen. 87 Drohnen seien von der Luftabwehr abgewehrt worden. Zu Raketentreffern gebe es keine Angaben. An zehn Orten habe es Treffer durch insgesamt 15 Drohnen gegeben.

Russland wiederum meldete einen schweren ukrainischen Raketenangriff auf die westrussische Großstadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine. Dabei sollen Energieanlagen getroffen worden sein.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 26. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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