• Pokrowsk bleibt "heißester" Frontabschnitt im Ukraine-Krieg
  • Gespräche zwischen Ukraine, Russland und USA werden fortgesetzt
  • Die Ereignisse gestern – 24. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

11:20 Uhr | Pokrowsk bleibt "heißester" Frontabschnitt im Ukraine-Krieg

Der Frontabschnitt bei Pokrowsk in der ostukrainischen Region Donezk bleibt nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform der "heißeste" des Ukraine-Kriegs. Wie die Agentur unter Berufung auf die operativen Informationen des ukrainischen Generalstabs berichtet, entfielen 42 der 119 im Verlauf des Samstags entlang der gesamten Frontlinie registrierten Gefechte allein auf den Sektor Pokrowsk.

Ukrainischer Soldat der 24. Brigade in Kostjantyniwka, 28. Dezember 2025.Bildrechte: IMAGO / Anadolu Agency

Auch im Sektor Kupjansk, wo die ukrainischen Truppen zuletzt erfolgreiche Gegenangriffe geführt hatten, habe der "Feind" versucht, die ukrainische Verteidigung zu durchbrechen. Dabei habe er einen Angriff auf den Ort Pishchane geführt. Für den Sektor Kostjantyniwka wurden zwölf Gefechte gemeldet. (Quelle: Ukrinform)

09:38 Uhr | 1.700 Häuser in Kiew weiter ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einer Serie russischer Luftangriffe laut Behördenangaben noch immer rund 1.700 Wohngebäude ohne Heizung. Das teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Seit dem Vorabend sei die Wärmeversorgung in mehr als 1.600 Häusern wiederhergestellt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten an. Russland hatte das ukrainische Energiesystem mit Raketen und Drohnen angegriffen, was bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu weitreichenden Ausfällen führte. (Quelle: Reuters)

09:24 Uhr | Ukrainische Luftabwehr vernichtet 87 von 102 russischen Drohnen

Die russischen Streitkräfte haben die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe in der vergangenen Nacht mit zwei ballistischen Raketen und 102 Drohnen angegriffen. 87 Drohnen seien von der Luftabwehr abgewehrt worden. Zu Raketentreffern gebe es keine Angaben. An zehn Orten habe es Treffer durch insgesamt 15 Drohnen gegeben. Außerdem habe es an einem Ort Treffer durch Drohnentrümmer gegeben, teilte die Luftwaffe bei Telegram mit. (Quelle: Telegram)

07:57 Uhr | Raketenangriff auf russische Grenzregion Belgorod

Die westrussische Großstadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine ist nach Behördenangaben von einem schweren Raketenangriff getroffen worden. "Unseren Informationen nach war es der massivste Raketenbeschuss Belgorods", schrieb der Gouverneur der gleichnamigen Region, Wjatscheslaw Gladkow, bei Telegram. Demnach wurden Energieanlagen getroffen. Tote und Verletzte habe es ersten Informationen zufolge aber nicht gegeben. (Quelle: dpa)

00:53 Uhr | Witkoff: Trilaterale Gespräche werden kommende Woche fortgesetzt

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sollen kommende Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt werden. Das teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X mit. Das Gespräch am Freitag und Samstag nannte er sehr konstruktiv, ohne in Details zu gehen. Die direkten Gespräche in Abu Dhabi waren die ersten in diesem Format über den US-Plan für ein Ende des Konflikts. Russland besteht aber weiter auf Gebietsabtretungen, Nato-Verzicht und einer stark verkleinerten Armee. Kiew lehnt Gebietsabtretungen ab. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen. (Quelle: dpa)

00:40 Uhr | Russland meldet Geländegewinn in der Region Charkiw

Russland meldet die Einnahme des Dorfes Staryzja in der nordostukrainischen Region Charkiw. Der ukrainische Generalstab bestätigte dies nicht, spricht aber von sechs russischen Angriffen in dem Gebiet. Das russische Verteidigungsministerium meldete zudem nächtliche Angriffe auf ukrainische Drohnen-Standorte und Energieanlagen. (Quelle: Reuters)

00:07 Uhr | EU-Meldepflicht für russische Diplomaten in Kraft getreten

Zur "Abwehr von Spionage und Desinformation" gilt in der EU ab heute eine Meldepflicht für russische Diplomaten, Konsularbeamte sowie deren Mitarbeiter und Familien. Sie müssen Reisen zwischen Mitgliedstaaten mindestens 24 Stunden vorab in Ziel- und Durchreiseländern anmelden. Diese können auch eine Genehmigungspflicht für Ein- und Durchreisen einführen, um diese im Zweifelsfall verbieten zu können. Als Begründung heißt es, die betroffenen Personen würden zum Teil eingesetzt, um "nachrichtendienstliche Operationen zur Verteidigung der russischen Aggression gegen die Ukraine" durchzuführen. Die Maßnahme wurde im Oktober im Zuge neuer Russland-Sanktionen beschlossen. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 24. Januar 2026

Der zweite Verhandlungstag bei den trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs ist beendet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte die Verhandlungen als konstruktiv. Er teilte mit, die beteiligten Militärs hätten eine Liste von Themen für ein mögliches neues Treffen erstellt.

Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine haben nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe zwischen Freitagabend, 18 Uhr, und Samstagmorgen, 8 Uhr, 15 russische Raketen und Marschflugkörper sowie 357 Drohnen zerstört. Lediglich 18 russische Drohnen hätten an 17 Standorten getroffen. Zudem seien Trümmer abgeschossener Drohnen an weiteren zwölf Standorten gesichtet worden.

Russland hat nach ukrainischen Angaben bei seinen jüngsten Luftschlägen erneut die Energieversorgung der Ukraine angegriffen und gut 1,2 Millionen Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die russischen Streitkräfte setzten zudem nach ukrainischen Angaben ihren Vormarsch in der Gegend von Wowtschansk im Norden der Region Charkiw fort.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 25. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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