• Millionenhilfe aus London für beschädigte Energieinfrastruktur
  • Die Ereignisse von gestern – 15. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

01:44 Uhr | Großbritannien sagt Ukraine weitere Nothilfe zu

Großbritannien stellt der Ukraine weitere Nothilfen in Höhe von rund 23 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll nach Angaben Londons in Reparatur, Wiederaufbau und Schutz des durch russische Angriffe beschädigten Stromnetzes fließen. Auch die Versorgung von Haushalten, Krankenhäusern und Schulen im Winter soll gesichert werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor wegen der Angriffe auf die Energieinfrastruktur den Notstand ausgerufen. Insgesamt beläuft sich die britische Hilfe für den Energiesektor damit auf rund 541 Millionen Euro. (Quelle: Reuters)

00:41 Uhr | Selenskyj: Ukraine steht Frieden nicht im Weg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat betont, die Ukraine sei kein Hindernis für einen Frieden. Nach einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte Selenskyj, man habe auch über diplomatische Bemühungen mit den USA gesprochen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er halte die Ukraine für weniger verhandlungsbereit als Russland, und Selenskyj für das Ausbleiben eines Kriegsendes verantwortlich gemacht. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 15. Januar 2026

In der Ukraine haben russische Luftangriffe weitere großflächige Stromausfälle verursacht. In den Gebieten Charkiw und Schytomir seien Verbraucher ohne Strom, teilte das Energieministerium mit. Im Gebiet Dnipropetrowsk ordnete der staatliche Versorger Ukrenergo wegen früherer Schäden am Netz Notabschaltungen an. Drohneneinschläge wurden auch aus Lwiw und Kiew gemeldet.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat unterdessen das Krisenmanagement der Stadtverwaltung von Kiew unter Bürgermeister Vitali Klitschko kritisiert. Die Versorgungsnetze der Hauptstadt waren bei einem russischen Luftangriff am Freitag massiv beschädigt worden. Selenskyj sagte, die Reparaturarbeiten gingen nicht intensiv genug voran. Klitschko wies die Kritik zurück.

Die deutschen Behörden treten erstmals deutlich entschlossener gegen die russische Schattenflotte auf. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ wurde mehreren russischen Schiffen die Durchfahrt durch das deutsche Küstenmeer verweigert. Hintergrund ist eine veränderte juristische Bewertung: Schiffe ohne gültige Flagge können sich nicht mehr auf das Recht der "friedlichen Durchfahrt" berufen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 16. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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