- CDU-Außenpolitiker für deutsche Beteiligung an europäischen Atom-Schutzschirm
- Die Ereignisse von gestern – 11. Januar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
01:50 Uhr | Erneute Luftangriffe auf Kiew
Nach den schweren Angriffen auf Kiews Energie-Infrastruktur am Freitag greift Russland die ukrainische Hauptstadt erneut aus der Luft an. In einem der Stadtteile sei wegen der Angriffe ein Feuer ausgebrochen,teilte der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, mit. Die ukrainische Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren.
Wegen der Angriffe am Freitag waren in Kiew die Strom- und Wärmeversorgung zeitweise ausgefallen - bei Temperaturen von minus zehn Grad und kälter. (Quelle: Reuters)
00:30 Uhr | Kiesewetter schlägt deutsche Beteiligung an Atom-Schutzschirm vor
Wegen der unberechenbaren Politik von US-Präsident Donald Trump und der Bedrohungen aus Russland schlägt der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter vor, dass Deutschland sich an der Finanzierung eigener Atomwaffen beteiligen könnte. "Deutschland könnte sich an einem europäischen Schirm finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen", sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter der "Süddeutschen Zeitung" (SZ).
Angesichts der Ambitionen der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen, die nächste Präsidentin Frankreichs zu werden, rät Kiesewetter zu anderen Optionen, als nur auf Frankreich zu setzen. Der 2+4-Vertrag zur deutschen Einheit schließe zwar eine nationale Eigenentwicklung aus, nicht aber eine finanzielle Beteiligung an der Entwicklung mit anderen Staaten, betonte Kiesewetter. "Daher sollten wir einen anderen Weg gehen, eine Allianz mit anderen Staaten bilden. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern –11. Januar 2026
Der von schweren russischen Drohnenangriffen verursachte Stromausfall in der Region Saporischschja wurde weitgehend behoben. Dem örtlichen Energieversorger zufolge konnte am Morgen die Stromversorgung wiederhergestellt werden. Betroffen waren demnach 382.500 Familien sowie Firmen.
In der Hauptstadt Kiew sind jedoch nach dem schweren russischen Angriff am Freitag mehr als 1.000 Wohngebäude weiterhin ohne Heizung. Die Lage bei der Energieversorgung bleibe sehr schwierig, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Ein Raketenangriff hatte bei starkem Frost praktisch die gesamte Stadt von der Strom- und Wärmeversorgung abgeschnitten.
In der westrussischen Region Woronesch ist eine Frau nach Angaben der Behörden an den Folgen eines nächtlichen ukrainischen Drohnenangriffs ums Leben gekommen. Gouverneur Alexander Gussew teilte mit, die junge Frau sei in der Nacht auf der Intensivstation gestorben. Demnach erlitt sie Verletzungen durch auf ein Wohnhaus gefallene Drohnentrümmer.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Montag, 12. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke