• Moskau meldet 57 abgeschossene Drohnen
  • Brände nach Angriff in russischer Region Lipezk
  • Wieder Schäden an Ostsee-Kabel
  • Die Ereignisse von gestern – 4. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

01:42 Uhr | Russland meldet tägliche Drohnenangriffe auf Moskau

Russland zufolge greift die Ukraine die Hauptstadt Moskau seit Jahresbeginn nahezu täglich mit Drohnen an. Das Verteidigungsministerium teilte mit, bis Sonntag Mitternacht seien 57 Drohnen über der Region Moskau abgeschossen worden. Wegen der Angriffe kam es wiederholt zu vorübergehenden Schließungen der Flughäfen. Eine Stellungnahme aus Kiew liegt nicht vor, die Ukraine erklärt jedoch, mit Drohnenangriffen russische Militär- und Energieinfrastruktur zu schwächen. (Quelle: Reuters)

01:13 Uhr | Brand nach ukrainischem Drohnenangriff in russischer Region Lipezk

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der Stadt Jelez in der russischen Region Lipezk einen Brand in einem Industriegebiet ausgelöst. Das teilte Gouverneur Igor Artamonow mit, Verletzte gebe es nicht. In Jelez befindet sich das Batteriewerk Energija, ein wichtiger Zulieferer der russischen Rüstungsindustrie. Nach ukrainischen Angaben war die Anlage bereits früher Ziel von Angriffen. (Quelle: Reuters)

00:34 Uhr | Lettlands Polizei untersucht Schiff nach Schaden an Ostsee-Kabel

Nach einem weiteren Schaden an einem Telekommunikationskabel in der Ostsee hat die lettische Polizei ein Schiff untersucht. Das Kabel verläuft zwischen Litauen und Lettland nahe der Stadt Liepāja. Das Schiff und seine Besatzung wurden nicht festgesetzt, die Ermittlungen laufen. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf Nutzer. Die Ostseeregion ist seit Russlands Angriff auf die Ukraine 2022 in erhöhter Alarmbereitschaft; die Nato hat ihre Präsenz verstärkt. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 4. Januar 2026

Nach einer Analyse des Institute for the Study of War (ISW) hat die russische Armee im Jahr 2025 größere Geländegewinne erzielt als in den beiden Vorjahren zusammen. Demnach brachte Russland mehr als 5.600 Quadratkilometer unter seine Kontrolle. Das entspricht weniger als einem Prozent des ukrainischen Staatsgebiets und liegt deutlich unter den rund 60.000 Quadratkilometern aus dem ersten Kriegsjahr 2022.

Derweil meldete das russische Verteidigungsministerium den Abschuss von 253 ukrainischen Drohnen innerhalb von sieben Stunden über mehreren russischen Regionen. Angaben zu möglichen Schäden wurden nicht gemacht.

In der Hauptstadt Moskau führten Drohnenangriffe zu Einschränkungen im Luftverkehr. Drei von vier Moskauer Flughäfen wurden vorübergehend gesperrt, ankommende Flüge umgeleitet. Es kam zu zahlreichen Verspätungen, Verletzte wurden nicht gemeldet. Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, dass allein über Moskau mindestens 40 Drohnen abgeschossen worden seien.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Montag, 5. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke