• Ukrainer melden russische Vorstöße in Donezk und Saporischschja
  • Neuer Verteidigungsminister für Ukraine
  • Die Ereignisse von gestern – 2. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

16:25 Uhr | Ukrainer melden russische Vorstöße in Donezk und Saporischschja

Die russischen Streitkräfte sind nach Angaben des dem ukrainischen Militär nahe stehenden Analyse-Projekts Deepstate in den Regionen Donezk und Saporischschja vorgerückt. Wie die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrainian News Agency unter Verweis auf einen Deepstate-Bericht meldete, rückten russische Truppen im nördlichen Donezk-Sektor Slowiansk nahe des Dorfs Riznykiwka südwestlich von Siwersk vor. Zudem hätten die Russen im Bereich Kostjantyniwka unweit des Dorfes Predtechyne Erfolg gehabt. Deepstate registrierte zudem einen russischen Vormarsch im Osten der Region Saporoschja nahe dem Dorf Dorozhnianka. (Quellen: Ukrainian News Agency, DeepStaate)

15:40 Uhr | Verteidigungsminister Schmyhal soll Energieminister werden

Der ‍ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal soll nach dem Willen von Präsident Wolodymyr Selenskyj neuer Energieminister und erster ​stellvertretender Ministerpräsident werden. Selenskyj rief die ⁠Abgeordneten ‌des Parlaments auf, ​den ⁠Vorschlag zu unterstützen. ‌Die ⁠Erfahrung Schmyhals sei angesichts der zunehmenden russischen Angriffe ​für die Stabilität des Energiesektors von entscheidender Bedeutung, betonte der Staatschef. (Quelle: Reuters)

12:27 Uhr | Russland verurteilt US-amerikanischen Angriff auf Venezuela

Russland hat als Verbündeter Venezuelas die "bewaffnete Aggression" der USA gegen das Land verurteilt. Das Außenministerium in Moskau teilte mit: "Die Vorwände, die zur Rechtfertigung solcher Aktionen angeführt werden, sind unhaltbar". Wichtig sei jetzt, eine weitere Eskalation zu verhindern und den Dialog zu suchen. Russland sei zur Unterstützung bereit. Venezuela habe das Recht, "seine eigene Zukunft ohne destruktive, geschweige denn militärische Einmischung von außen zu bestimmen". Russland unterstütze Venezuelas Behörden auch bei der Forderung, unverzüglich eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einzuberufen. (Quelle: dpa)

06:02 Uhr | Sicherheitsberater der Ukraine-Unterstützerstaaten beraten in Kiew

Im Bemühen um ein Ende des Russland-Kriegs kommen heute in Kiew internationale Sicherheitsberater zusammen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beteiligen sich an dem Treffen 15 Länder sowie Vertreter der EU und der Nato. Eine US-Delegation werde per Video zugeschaltet. Selenskyj zufolge geht es vor allem um Sicherheitsgarantien für sein Land. (Quelle: AFP)

01:55 Uhr | Selenskyj will Verteidigungsministerium neu ausrichten

Der bisherige Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow (Arcvbild von 2022), soll neuer Verteidigngsminister der Ukraine werden.Bildrechte: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire | Hugo Amaral

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den Posten des Verteidigungsministers neu besetzen. Der bisherige Digitalminister und Vizeregierungschef Mychajlo Fedorow soll Denys Schmyhal ablösen, wie Selenskyj in Kiew sagte. Das Parlament muss zustimmen. Selenskyj begründete den Schritt mit einer Neuausrichtung des Ministeriums, insbesondere mit Blick auf Drohnen und Digitalisierung im Krieg gegen Russland. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 2. Januar 2026

Russland hat nach eigenen Angaben den USA angebliche Beweise für einen geplanten ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin übergeben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, entschlüsselte Navigationsdaten einer Drohne seien dem Militärattaché der US-Botschaft in Moskau vorgelegt worden. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem Vorwand für weitere russische Angriffe. US-Medien berichteten unterdessen, die CIA sehe keine Hinweise auf einen Angriff auf Putins Residenz.

Zwischen der Ukraine und Tschechien ist eine offene Auseinandersetzung über Rüstungshilfe und Korruption ausgebrochen. Auslöser waren Aussagen des neuen tschechischen Parlamentspräsidenten Tomio Okamura, der weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnte und die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj als korrupt bezeichnete. Der ukrainische Botschafter in Prag, Vasyl Zvarych, protestierte scharf und warf Okamura vor, russische Propaganda zu übernehmen. Tschechien, das bisher zu den wichtigen Rüstungslieferanten der Ukraine zählte, wird seit Kurzem von einer Koalition unter Beteiligung von Okamuras Partei regiert.

In der Ukraine kündigte Präsident Selenskyj einen Wechsel an der Spitze seines Präsidialamts an. Neuer Stabschef wird der bisherige Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanow, der den zurückgetretenen Amtsinhaber Andrij Jermak ablöst. Budanow übernimmt den Posten nach dem Rücktritt Jermaks im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal im Energiesektor. Die Leitung des Militärgeheimdienstes geht an den bisherigen Auslandsgeheimdienstchef Oleh Iwaschtschenko.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 3. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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