- Polnische Luftabwehr reagiert auf russische MiG-31
- Die Ereignisse von gestern – 29. November 2025
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01:40 Uhr | Behörden: Ein Toter bei russischem Drohnenangriff nahe Kiew
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Wyschhorod nördlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach offiziellen Angaben ein Mensch getötet worden. Wie Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mitteilte, wurden mindestens elf weitere Menschen verletzt, darunter ein Kind. Sechs Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Rettungskräfte evakuieren derzeit ein beschädigtes Wohnhochhaus.
01:29 Uhr | Neue Friedensgespräche starten in Florida
US-Außenminister Marco Rubio und Sondergesandter Steve Witkoff beraten am Sonntag in Florida mit einer ukrainischen Delegation über einen Plan zur Beendigung des Kriegs gegen Russland. Auch Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, nimmt an dem Treffen teil.
Die ukrainische Delegation wird vom Chef des Sicherheitsrats, Rustem Umerow, geleitet. Der ehemalige Verhandlungsführer Andrij Jermak ist nach seinem Rücktritt wegen Korruptionsvorwürfen nicht mehr dabei.
Hintergrund des Treffens ist ein US-Vorschlag zur Kriegsbeendigung, der zuletzt mehrfach überarbeitet wurde. Die erste Fassung war als besonders russlandfreundlich kritisiert worden. Laut Kremlchef Wladimir Putin könnte die aktuell diskutierte 20-Punkte-Version nun eine "Grundlage für künftige Vereinbarungen" sein.
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Montag in Paris mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über die Gespräche beraten. Auch ein Besuch des US-Verteidigungsstaatssekretärs in Kiew ist geplant. Witkoff will in der kommenden Woche in Moskau mit Putin sprechen. (Quelle: AFP)
00:53 Uhr | Zahl der Toten nach russischen Luftangriffen gestiegen
Bei massiven russischen Luftangriffen in der Nacht zum Samstag sind nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Die Zahl der Todesopfer habe sich von zunächst drei auf sechs erhöht, teilten die Behörden am Samstag mit. Dutzende Menschen seien verletzt worden.
Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj feuerte Russland insgesamt 26 Raketen und fast 600 Drohnen auf Ziele in der Ukraine ab. Besonders betroffen war unter anderem die Hauptstadt Kiew. Dort wurden erneut Wohnhäuser getroffen und Menschen verletzt. Die ukrainische Luftabwehr war nach eigenen Angaben im Dauereinsatz. (Quelle: Reuters)
00:17 Uhr | Russische Kampfjets lösen offenbar Luftalarm in Polen aus
Russische Kampfjets haben einen Luftalarm in Polen ausgelöst. Das berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Nato-Kreise. Demnach seien vier MiG-31-Kampfjets in Richtung der russischen Westgrenze unterwegs gewesen – offenbar nahe genug, um die Alarmbereitschaft in Polen auszulösen.
Polnische Streitkräfte und in Polen stationierte Bundeswehr-Einheiten versetzten daraufhin ihre Luftverteidigungssysteme in höchste Alarmstufe. Zwei deutsche Patriot-Systeme am Flughafen Rzeszow, einem zentralen Knotenpunkt für westliche Waffenlieferungen in die Ukraine, wurden laut Bericht aktiviert. Auch deutsche Luftwaffensoldaten waren an der Reaktion beteiligt.
Die russischen Jets kehrten später um. Ein Luftwaffensprecher bestätigte der Zeitung, dass es am Freitag Aktivitäten im russischen Luftraum gegeben habe, die eine Reaktion der in Polen stationierten Flugabwehr ausgelöst hätten. (Quelle: AFP)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 29. November 2025
Die Ukraine hat nach Angaben ihres Geheimdienstes SBU zwei Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer angegriffen. Videoaufnahmen zeigten, dass beide Tanker durch die Treffer schwer beschädigt und nicht mehr funktionsfähig seien.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sein Team für Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskrieges in die USA entsandt. Selenskyj teilte mit, es müssten rasch und substanziell die notwendigen Schritte zur Beendigung des Krieges ausgearbeitet werden. Es gehe um einen würdigen Frieden.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich für eine Nachkriegsordnung ausgesprochen, in der die Ukraine als neutraler Pufferstaat zwischen Russland und Nato-Staaten existiert.
Der russische Ölkonzern Rosneft hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinneinbruch um 70 Prozent verzeichnet.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 30. November 2025
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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