• Teile Kiews sind weiterhin ohne Heizung
  • Die gestrigen Ereignisse im kurzen Überblick
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

05.10 Uhr | Studie: Schattentanker-Havarie hätte schwere Folgen für die Ostsee

Sollte ein Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte in der Ostsee havarieren und Öl verlieren, hätte das schwere Folgen für die Küsten und das Meeresökosystem. Das zeigt eine Studie, die das Helmholtz-Zentrum Hereon für die Umweltschutzorganisation Greenpeace erstellte.

Von Finnland über Schweden und Deutschland bis nach Dänemark wären laut Greenpeace Meeres- und Küstenschutzgebiete von einer Ölpest betroffen, die für den Fortbestand der Tierwelt entscheidend seien. Zudem wären durch einen Unfall die beliebtesten Urlaubsgebiete auf Jahre belastet. 

Mit der sogenannten Schattenflotte umgeht Russland Sanktionen gegen seine Ölexporte. Schattentanker sind oft sehr alt und fahren ohne Flaggenzugehörigkeit, wodurch jegliche Versicherung erlöscht. Bei der Studie wurden acht verschiedene Unfallorte entlang der Tankerroute vom russischen Ölhafen Primorsk bis zum dänischen Skagen am Ausgang der Ostsee simuliert. 

01.20 Uhr | Energieversorgung in Brjansk teilweise zusammengebrochen

In der westrussischen Region Brjansk ist nach ukrainischen Drohnenangriffen die Energieversorgung teilweise zusammengebrochen sein. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, es seien in fünf Gemeinden und teilweise in der Stadt Brjansk Wärme und Strom ausgefallen. Seinen Angaben nach handelte es sich um einen der schwersten ukrainischen Angriffe seit Kriegsbeginn. Mehr als 170 Drohnen seien abgewehrt worden. (Quelle: dpa)

00:30 Uhr | Hunderte Gebäude in Kiew weiterhin ohne Heizung

Nach den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind in der Hauptstadt Kiew weiterhin hunderte Gebäude ohne Heizung. Rund 1100 Wohngebäude und 500 andere Gebäude könnten mitten im Winter nicht beheizt werden, teilte die Stadtverwaltung mit.

Russland richtet seit Monaten massive Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Landesweit waren hunderttausende Menschen bei Temperaturen von um die minus 20 Grad Celsius ohne Strom und Heizung. Es ist der bisher kälteste Winter in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor vier Jahren. (Quelle: AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 15. Februar 2026

Die russische Region Krasnodar ist nach Angaben des dortigen Gouverneurs Ziel eines schweren ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Der Hafen Taman wurde demnach beschossen und ein Feuer brach aus. Ein Öltank, ein Lagerhaus und Terminals des Hafens wurden den Angaben zufolge beschädigt, zudem habe es zwei Verletzte gegeben.

In der Ukraine wurde derweil der frühere, wegen Korruptionsverdacht entlassene Energieminister Herman Haluschtschenko festgenommen.

Unterdessen hat Russland erneut eine internationale Übergangsverwaltung für die Ukraine unter Führung der Vereinten Nationen vorgeschlagen. Zudem verkündete Moskau die Einnahme mehrerer ukrainischer Dörfer.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Montag, 16. Februar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die russische Region Krasnodar ist nach Angaben des dortigen Gouverneurs Ziel eines schweren ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Der Hafen Taman wurde demnach beschossen und ein Feuer brach aus. Ein Öltank, ein Lagerhaus und Terminals des Hafens wurden den Angaben zufolge beschädigt, zudem habe es zwei Verletzte gegeben.
In der Ukraine wurde derweil der frühere, wegen Korruptionsverdacht entlassene Energieminister Herman Haluschtschenko festgenommen. Unterdessen hat Russland erneut eine internationale Übergangsverwaltung für die Ukraine unter Führung der Vereinten Nationen vorgeschlagen. Zudem verkündete Moskau die Einnahme mehrerer ukrainischer Dörfer.Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke