- Bei einem russischen Drohnenangriff auf Saporischschja gab es Tote
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00:25 Uhr | CDU-Außenpolitiker Hardt: Kreml hat kein Interesse an Frieden
Vor den geplanten Gesprächen zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern in Abu Dhabi warnt der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt vor zu großen Erwartungen. "Die Erfahrung lehrt, dass hohe Erwartungen an Friedensverhandlungen mit Putin unangebracht sind. Russland zeigt durch seine bewussten Angriffe auf Kiews Energieinfrastruktur, dass der Kreml kein Interesse an Frieden hat, sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben", sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zweck der Verhandlungen sei für Russland Präsidenten Wladimir Putin ein Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibe die Unterwerfung der Ukraine und die Schwächung des freien Europas. (Quelle: dpa)
00:10 Uhr | Tote bei Drohnenangriff auf Saporischschja
Durch einen russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind nach örtlichen Angaben mindestens zwei Zivilisten getötet worden. Gebietsgouverneur Iwan Fedorow sprach von einem jungen Mann und einer jungen Frau, die beide 18 Jahre alt waren. Außerdem seien acht Menschen verletzt worden.
Die ukrainische Luftwaffe verzeichnete nachmittags sowohl Drohnenattacken als auch den Abwurf von Lenkbomben auf Saporischschja. Der Angriff ereignete sich, bevor Vertreter der Ukraine und Russlands am Mittwoch unter US-Vermittlung in Abu Dhabi über Wege zu einem Kriegsende sprechen wollen. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 3. Februar 2026
Die ukrainische Hauptstadt Kiew und die zweitgrößte Stadt Charkiw sind erneut zum Ziel russischer Raketen und Kampfdrohnen geworden. In Kiew wurden zwei Wärmekraftwerke angegriffen. Die Großstadt Charkiw im Osten des Landes wurde in der Nacht von mindestens zwei Raketen getroffen.
Durch Angriffe auf die Energieinfrastruktur sind in Kiew 1.170 Wohngebäude ohne Heizung. Ein monumentales Weltkriegs-Mahnmal in Kiew wurde beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskyj warf Russland einen Verstoß gegen die Teilwaffenruhe vor.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte traf zu einem Besuch in Kiew ein. Ein Video zeigte ihn und Selenskyj bei einer Kranzniederlegung an einem Mahnmal, das an die während des russischen Angriffskrieges getöteten ukrainischen Soldaten erinnert. Das Treffen fand kurz vor neuen Gesprächen über eine Beendigung des Krieges statt.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 4. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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