- Selenskyj: Heute keine Verhandlungen in Abu Dhabi
- Ukraine weist "Propaganda" über Angriff auf Zug zurück.
- Zivile Tote in der vergangenen Nacht in Dnipro und Nikopol
- Klitschko am Morgen: Heizungen in Kiew gehen wieder.
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
12:00 Uhr | Selenskyj: Treffen in Abu Dhabi verschoben
Zwischen der Ukraine und Russland finden heute keine Gespräche in Abu Dhabi statt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, "die nächsten trilateralen Treffen" seien auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. Zunächst war geplant und angekündigt, dass es heute in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate direkte Verhandlungen zwischen Vertretern aus Russland und der Ukraine ohne die USA geben solle. Zu den Hintergründen der Absage wurde nichts gesagt. (Quelle: AFP)
10:05 Uhr | Selenskyj: Russland attackiert Verbindungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, jetzt gezielt die Logistik und Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu zerstören. Vergangene Woche seien dabei mehr als 980 Drohnen, 1.100 lenkbare Bomben und zwei Raketen eingesetzt worden. (Quelle: Reuters)
09:12 Uhr | Musk will russische Starlink-Nutzung kappen
Die Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets Starlink durch Russland kommen nach Angaben von Elon Musk voran. "Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert", teilte der SpaceX-Chef auf seiner Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, gemeinsam mit Space-X daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur Steuerung von Drohnen nutzen kann. (Quelle: Reuters)
09:06 Uhr | Ukraine weist "Propaganda" zurück
Ukrainische Ermittler weisen "russische Propaganda" zurück, nach der ukrainische Einheiten für den tödlichen Angriff vergangene Woche auf einen Personenzug bei Charkiw verantwortlich sein sollen. Das sei von russischen Propaganda-Quellen verbreitet worden und "nicht wahr", erklärte die Militär-Ermittlungsbehörde laut Bericht der ukrainischen Agentur "Ukrinform".
Bei dem Angriff am Dienstag vergangener Woche trafen nach ukrainischen Angaben russische Drohnen den Zug mit fast 300 Passagieren. Dabei soll es mindestens sechs Tote und Verletzte gegeben haben. (Quelle: Ukrinform)
09:03 Uhr | Schoigu zu Gesprächen in China
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Sergej Schoigu, ist bei Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in China. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Worüber genau da gesprochen werden soll, blieb unklar. (Quelle: Reuters)
08:45 Uhr | Heizungen in Kiew gehen wieder
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat berichtet, dass mehr Häuser wieder an die Wärmeversorgung angeschlossen werden. Demnach waren am Morgen noch rund 1.000 Häuser in der Hauptstadt ohne Heizung – nach noch 3.500 gestern. Meldungen über neue Angriffe auf Energie-Anlagen gab es zunächst nicht. Nach dem Ausfall gestern wird am Stromnetz weiter gearbeitet und es gab im ganzen Land nach wie vor auch Notabschaltungen. (Quelle: dpa)
Menschen gestern in Kiew, die ohne Strom sind und auf kostenlose warme Mahlzeiten warten.Bildrechte: picture alliance/dpa/AP | Dan Bashakov07:15 Uhr | Tote in der Nacht in Dnipro und Nikopol
In der ukrainischen Stadt Dnipro sind vergangene Nacht eine Frau und ein Mann bei einem russischen Drohnen-Angriff getötet worden. Wie Gouverneur Oleksandr Hanscha mitteilte, wurde ihr Wohnhaus zerstört, zwei weitere seien beschädigt. In Nikopol und Umgebung wurden laut Hanscha zwei größere und vier kleinere Wohnhäuser, das Gebäude eines Agarbetriebs, Läden und ein Café zerstört sowie eine Gas- und eine Stromleitung getroffen. Der russische Artillerie-Beschuss dauerte demnach seit gestern und die Nacht über an. Ein Mann sei getötet worden. Artillerie-Beschuss und Schäden gab es demnach auch im offenbar weiter umkämpften Pokrowsk. (Quelle: Ukrinform)
03:30 Uhr | Unklarheit über Gespräche in Abu Dhabi
Für heute angekündigte Gespräche zwischen der Ukraine und Russland werden möglicherweise verschoben. Der ukrainische Präsident Wolodymr Selenskyj sagte gestern Abend, dass er sich auf weitere Verhandlungen in der kommenden Woche vorbereitet. Ursprünglich sollte es in Abu Dhabi heute erstmals ohne Vertreter der USA weitergehen. Zuletzt hatten beide Seiten von konstruktiven Verhandlungen gesprochen und Russland erklärt, bis heute die Angriffe auf Energie-Infrastruktur der Ukraine auszusetzen. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 31. Januar 2026
Russland hat die Ukraine in der Nacht weiter angegriffen, trotz Zusage einer teilweisen zeitlich begrenzten Feuerpause. Laut Verteidigungsministerium in Moskau wurden Verkehrsinfrastruktur und Munitionsdepots angegriffen. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten rund 90 Drohnenangriffe, von denen 20 ihre Ziele getroffen hätten, unter anderem in Charkiw.
In der Ukraine und Moldau ist es zu weitreichenden Stromausfällen gekommen. Verantwortlich war nach ukrainischen Angaben eine "technische Störung" an Leitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine.
Energieminister Denys Schmyhal sagte, es habe Not-Stromabschaltungen gegeben, um die Kernkraftwerke des Landes zu entlasten. Am Abend war demnach die Stromversorgung weitgehend wieder hergestellt.
Der US-Gesandte Steve Witkoff traf unterdessen in Florida den Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew. Es sei ein "konstruktives" Gespräch gewesen, erklärten beide danach.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 01. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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