• Russische Vorstöße in Dnipropetrowsk und Sumy
  • Selenskyj skeptisch bei Waffenruhe
  • Die Ereignisse gestern - 29. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

08:38 Uhr | Russische Vorstöße in Regionen Dnipropetrowsk und Sumy

Die russische Armee rückt nach einem Bericht der "Ukrainska Prawda" weiter in den Regionen Dnipropetrowsk und Sumy vor. Wie die ukrainische Online-Zeitung unter Verweis auf das militärnahe Analyse-Projekt Deepstate berichtet, besetzten russische Truppen Zlagoda (bis 2024 Perschotrawnewe) in der Region Dnipropetrowsk. "Der Feind besetzte Zlagoda und rückte auch in der Nähe von Hrabowsky und Jehoriwka vor", heißt es in einem Deepstate-Post bei Telegram. Laut dem "Ukrainska Prawda"-Artikel ist Hrabowsky eine Siedlung in der Oblast Sumy. Jehoriwka ist demnach eine Siedlung in der Oblast Donezk. Der Deepstate-Post bezieht sich aber wohl eher auf Jehoriwka nördlich Zlagoda. (Quellen: Ukrainska Prawda, Deepstate)

01:42 Uhr | Merz verurteilt russische Angriffe auf Energieinfrastruktur

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die anhaltenden russischen Angriffe auf zivile Energieanlagen scharf kritisiert. Beide begrüßten die laufenden Bemühungen um eine Feuerpause und wollen dazu eng in Kontakt bleiben. Selenskyj dankte Deutschland für das jüngste Winterhilfepaket und die Lieferung von Patriot- und IRIS-T-Luftabwehrsystemen, die Energieinfrastruktur und Städte schützen sollen. (Quelle: AFP)

00:39 Uhr | Selenskyj: Unklar, ob angekündigte Waffenruhe greift

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Zweifel an einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten begrenzten Waffenruhe geäußert. Entscheidend sei, ob russische Angriffe auf Städte und Energieanlagen tatsächlich ausblieben, sagte Selenskyj. Trump hatte erklärt, der russische Präsident Wladimir Putin habe einer einwöchigen Angriffspause zugestimmt. Eine Bestätigung aus Moskau gibt es nicht. Unterdessen meldete die Region Saporischschja einen Drohnenangriff auf ein Industrieobjekt, Verletzte gab es laut Behörden nicht. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 29. Januar 2026

US-Präsident Donald Trump erklärte, Russlands Präsident Wladimir Putin habe einer einwöchigen Pause russischer Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte zugestimmt. Trump sagte, er habe Putin persönlich um diese Pause gebeten. Als Begründung nannte Trump die extremen Winterbedingungen in der Ukraine. Aus Moskau gibt es bislang keine offizielle Bestätigung. Auch ein konkreter Beginn der angeblichen Angriffspause wurde nicht genannt.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte unterdessen, dass internationale Sicherheitsgarantien nur mit einer russlandfreundlichen Ukraine möglich seien. Er erklärte, Russland wisse nicht, welche Absprachen die USA und die Ukraine getroffen hätten. Sollten Sicherheitsgarantien dazu dienen, ein aus russischer Sicht feindliches Regime auf ukrainischem Gebiet zu erhalten, würden sie keinen stabilen Frieden sichern. Moskau sei jedoch offen für Vereinbarungen über kollektive Sicherheit in der Region, sofern diese auch die Sicherheit Russlands einschlössen.

Zudem berichtete der staatliche russische Sender RT, dass Russland und die Ukraine Leichen gefallener Soldaten ausgetauscht hätten. Demnach habe die Ukraine die sterblichen Überreste von mehr als 1.000 Soldaten erhalten und im Gegenzug 38 getötete russische Soldaten übergeben. Unabhängig überprüfen lässt sich diese Darstellung nicht. Beide Seiten machen weiterhin keine offiziellen Angaben zu ihren Verlustzahlen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 30. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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