• Russland meldet Geländegewinn nahe Charkiw
  • Die Ereignisse gestern – 24. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

00:53 Uhr | US-Sondergesandter Witkoff: Trilaterale Gespräche sollen kommende Woche fortgesetzt werden

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und der USA zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sollen kommende Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt werden. Das teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X mit. Das Gespräch am Freitag und gestern nannte er sehr konstruktiv ohne in Details zu gehen. Die direkten Gespräche in Abu Dhabi waren die ersten in diesem Format über den US-Plan für eine Ende des Ukraine-Kriegs.Trotzdem verharrt Russland weiter auf seinen Maximalforderungen wie Gebietsabtretungen, Nato-Verzicht und einem Verzicht der Ukraine auf eine schlagkräftige Armee. Für Kiew sind Gebietsabtretungen ausgeschlossen. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen. (Quelle: dpa)

00:40 Uhr | Russland meldet Geländegewinn in der Region Charkiw

Russland meldet die Einnahme des Dorfes Staryzja in der nordostukrainischen Region Charkiw. Der ukrainische Generalstab bestätigt dies nicht, spricht aber von sechs russischen Angriffen in dem Gebiet. Das russische Verteidigungsministerium meldet zudem nächtliche Angriffe auf ukrainische Drohnen-Standorte und Energieanlagen. (Quelle: Reuters)

00:07 Uhr | EU-Meldepflicht für russische Diplomaten in Kraft getreten

Zur Abwehr vor Spionage und Desinformation gilt in der EU ab heute eine Meldepflicht für russische Diplomaten und Konsularbeamte sowie für ihre Mitarbeiter und Familienangehörigen. Sie müssen ihre Reisen zwischen Mitgliedstaaten mindestens 24 Stunden vorab in den Ziel- und Durchreiseländern anmelden. Letztere können zudem auch eine Genehmigungspflicht für die Einreise oder Durchreise einführen, um Reisen im Zweifelsfall verbieten zu können.

Als Begründung heißt es, die betroffenen Personen würden zum Teil eingesetzt, um nachrichtendienstliche Operationen zur Verteidigung der russischen Aggression gegen die Ukraine durchzuführen. Die Maßnahme wurde im Oktober im Zuge eines neuen Pakets mit Russland-Sanktionen beschlossen. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 24. Januar 2026

Der zweite Verhandlungstag bei den trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington über eine Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine ist beendet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte die Verhandlungen als konstruktiv. Er teilte mit, die an den Verhandlungen beteiligten Militärs hätten eine Liste von Themen für ein mögliches neues Treffen erstellt.

Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine haben nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe zwischen Freitagabend, 18 Uhr, und Samstagmorgen, 8 Uhr, 15 russische Raketen und Marschflugkörper sowie 357 Drohnen zerstört. Lediglich 18 russische Drohnen hätten an 17 Standorten getroffen. Zudem seinen Trümmer abgeschossener Drohnen an weiteren zwölf Standorten gesichtet worden.

Russland hat nach ukrainischen Angaben bei seinen jüngsten Luftschlägen erneut die Energieversorgung der Ukraine angegriffen und gut 1,2 Millionen Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die russischen Streitkräfte setzten zudem nach ukrainischen Angaben ihren Vormarsch in der Gegend von Wowtschansk im Norden der Region Charkiw fort.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 25. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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