- Großbritannien stellt 200 Millionen Pfund für Auslandseinsatz in der Ukraine bereit
- Die Ereignisse von gestern – 9. Januar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
05:09 Uhr | Nach massiven russischen Angriffen kommt der UN-Sicherheitsrat am Montag zusammen
Nach russischen Angriffen auf Kiew kommt der UN-Sicherheitsrat am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zur Ukraine zusammen. "Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht", erklärte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak in einem Schreiben, in dem er um die Einberufung der Sitzung bittet.
Der Antrag der Ukraine wurde von Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia unterstützt. Russland hatte Kiew am Freitag massiv angegriffen - dabei starben vier Menschen. In mehr als 6.000 Wohnhäusern fiel zudem bei Minusgraden die Heizung aus. (Quelle: AFP)
00:30 Uhr | Großbritannien stellt 200 Millionen Pfund für Vorbereitung von Ukraine-Einsatz bereit
Großbritannien stellt umgerechnet 230 Millionen Euro für die Vorbereitung einer möglichen Truppenentsendung in die Ukraine bereit. Mit dem Geld sollen unter anderem Fahrzeuge und Kommunikationssysteme modernisiert sowie der Schutz vor Drohnen verbessert werden, sagte Verteidigungsminister John Healey bei einem Besuch in Kiew. Die britischen Soldaten sollen Teil einer multinationalen Truppe sein, die im Falle eines Waffenstillstands zum Einsatz kommen soll.
Großbritannien, Frankreich und die Ukraine hatten in dieser Woche eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die Entsendung von Truppen auf ukrainischem Territorium nach einer Waffenruhe vorsieht. Russland lehnt die Stationierung ausländischer Soldaten in der Ukraine entschieden ab.
(Quelle: Reuters, AFP)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 9. Januar 2026
Zum zweiten Mal seit Beginn des Krieges hat Russland eine Hpyerschallrakete vom Typ Oreschnik auf die Ukraine abgefeuert. Die Mittelstreckenrakete schlug in der westukrainischen Großstadt Lwiw ein. Ukrainische Behörden gehen davon aus, dass die Rakete nur mit Sprengstoff-Attrappen oder sogenannter inerter Munition (Munition ohne Sprengkopf) bestückt gewesen. Darauf deuten Einschlagsspuren hin.
Der Raketenangriff war Teil einer großen nächtlichen Drohnenattacke Russlands auf mehrere Städte darunter auch auf die Hauptstadt Kiew. Dort wurden mindestens vier Menschen getötet. Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge standen bei den landesweiten Luftschlägen Energieanlagen und Drohnenfabriken im Focus. Gleichzeitig sei der Großangriff auch als Reaktion auf einen versuchten Drohnenangriff auf eine Residenz von Präsident Putin Ende Dezember zu verstehen. Die Regierung in Kiew weist die russischen Vorwürfe als "Lüge" zurück
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, mit schweren Luftangriffen im Winter gezielt große Städte unbewohnbar machen zu wollen. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko rief unterdessen die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt auf, die Stadt vorläufig zu verlassen, wenn sie außerhalb von Kiew über andere Möglichkeiten zum Bezug von Strom und eine warme Unterbringung verfügen sollten. Nach den russischen Luftangriffen ist die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser für tausende Wohnungen in Kiew zusammengebrochen. Dort herrschen derzeit eisige Temperaturen bei Minus 17 Grad.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 10. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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