• Trump scheint an der Fortsetzung des Atom-Abrüstungsvertrags "New START" nicht interessiert
  • Schwere russische Luftangriffe auf Kiew und Lwiw
  • Die Ereignisse von gestern – 8. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

03:00 Uhr | Frühere deutsche Ukraine-Botschafterin wird Wirtschafts-Ombudsfrau

Bildrechte: imago images/Ukrinform

Die frühere deutsche Botschafterin in der Ukraine, Anka Feldhusen, kehrt Anfang Februar nach Kiew zurück als Ombudsfrau für die Wirtschaft. Sie soll in diesem Amt die Interessen ukrainischer Unternehmen gegenüber der Regierung vertreten und Fällen staatlichen Fehlverhaltens und Korruption nachgehen. Das Business Ombudsman Council der Ukraine informierte über die Ernennung der deutschen Diplomatin, nachdem die Regierung in Kiew sie bestätigt hatte. Feldhusen (59) war von 2019 bis 2023 Botschafterin in Kiew und genießt in der Ukraine hohes Ansehen. Die Ombudsstelle wurde 2014 eingerichtet als Maßnahme im Kampf gegen Korruption. Finanziell tragen die EU und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD die Arbeit. (Quelle: dpa)

01:28 Uhr | Trump deutet Ende des Atom-Abrüstungsvertrags "New START" an

US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er den letzten großen atomaren Abrüstungsvertrag mit Russland auslaufen lassen würde. "Wenn er ausläuft, dann läuft er aus", sagte Trump der US-Zeitung "New York Times" über das "New START"-Abkommen von 2010. "Wir machen einfach ein besseres Abkommen." China müsse Teil eines Nachfolgevertrags werden. (Quelle: Reuters)

00:41 Uhr | Tote und Verletzte bei schweren russischen Luftangriffen auf Kiew und Lwiw

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew wieder mit Drohnen angegriffen. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte, gab es mehrere Explosionen. In drei Bezirken seien Brände ausgebrochen. Mindestens zwei Menschen wurden getötet - fünf weitere verletzt.

Auch der Gouverneur der westukrainischen Region Lwiw, Maxym Kosyzkyj, meldete russische Angriffe. Dabei sei ein Infrastrukturziel getroffen worden. Nach Angaben des Bürgermeisters von Lwiw, Andrij Sadowyj, wurde bei dem russischen Angriff eine Oreschnik-Hyperschallrakete eingesetzt.

Ukrainische Militärblogs veröffentlichten angebliche Videos aus der Region, die sechs Einschläge hintereinander zeigen. Dies würde dem Trefferbild von sechs Gefechtsköpfen der neuen russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik entsprechen. (Quelle: Reuters / dpa / AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 8. Januar 2026

Russland hat eindringlich vor der Stationierung ausländischer Soldaten in der Ukraine gewarnt. In diesem Fall würden die ausländischen Truppen und ihre Ausrüstung als "legitime militärische Ziele" der russischen Armee betrachtet, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau.

Bei russischen Angriffen sind im Süden der Ukraine nach Angaben der Behörden vier Zivilisten getötet worden. Drei Menschen wurden demnach bei einem Angriff auf Cherson getötet. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Ein weiterer Mann starb nach Angaben des Gebietsgouverneurs bei einem Drohnenangriff bei der Gemeinde Beryslaw im Gebiet Cherson.

In Teilen der Südost-Ukraine haben die russischen Angriffe weitreichende Strom- und Wasserausfälle verursacht. In der Stadt Dnipro fiel der Strom aus, der U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt. Auch Teile der Region Saporischschja sind nach Angaben des Energieversorgers DTEK betroffen.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 09. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke