• Ausländische Truppen in Ukraine für Moskau "legitime Ziele"
  • Russische Armee rückt weiter in Regionen Sumy und Donezk vor
  • Russische Angriffe legen Infrastruktur lahm
  • Die Ereignisse von gestern – 7. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

12:42 Uhr | Ausländische Truppen in Ukraine für Moskau "legitime Ziele"

Russland hat eindringlich vor der Stationierung ausländischer Soldaten in der Ukraine gewarnt. In diesem Fall würden die ausländischen Truppen und ihre Ausrüstung als "legitime militärische Ziele" der russischen Armee betrachtet, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Moskau. Die Ukraine und ihre europäischen Unterstützer wurden in der Erklärung als "Kriegsachse" und "militaristisch" kritisiert. (Quelle: AFP)

11:28 Uhr | Trump will Militärausgaben auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen

US-Präsident Donald Trump wünscht sich angesichts "sehr sorgenvoller und gefährlicher Zeiten" für das Haushaltsjahr 2027 dramatisch höhere Verteidigungsausgaben. Das Militärbudget solle von derzeit ungefähr 1 Billion US-Dollar auf 1,5 Billionen Dollar ansteigen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Für das Haushaltsjahr 2026 sind für Verteidigungsausgaben rund 900 Milliarden Dollar vorgesehen. Es scheint relativ unwahrscheinlich, dass Trump die gewünschte Erhöhung um fast zwei Drittel im Kongress durchsetzen kann. (Quelle: dpa)

09:09 Uhr | Russische Armee rückt weiter in Regionen Sumy und Donezk vor

Russischer Mehrfachraketenwerfer BM-21 Grad beschießt ukrainische Stellungen bei Krasny Liman, 1. Dezember 2025.Bildrechte: IMAGO / SNA

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben weitere Orte in den ostukrainischen Regionen Sumy und Donezk eingenommen. Wie die Online-Zeitung "Ukrainska Prawda" unter Verweis auf das dem ukrainischen Militär nahestehende Analyseprojekt Deepstate berichtet, besetzten russische Truppen den Ort Andrijwka in der Oblast Sumy sowie den Ort Nowomarkowo in der Oblast Donezk. Zudem seien die Russen auch in der Nähe von Maiske in der Region Donezk vorgerückt. Zuvor hatte Deepstate laut der "Ukrainska Prawda" zudem berichtet, dass die russische Armee in den Bezirken Bakhmut und Kramatorsk der Region Donezk vorrückt sei. (Quellen: Ukrainska Prawda, DeepState)

04:36 Uhr | Strom- und Wasserausfälle nach Angriffen im Südosten der Ukraine

Russische Angriffe haben in Teilen der Südost-Ukraine weitreichende Strom- und Wasserausfälle verursacht. In der Stadt Dnipro fiel der Strom aus, der U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt. Auch Teile der Region Saporischschja sind nach Angaben des Energieversorgers DTEK betroffen. Weitere Details zu Schäden oder Dauer der Ausfälle lagen zunächst nicht vor. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 7. Januar 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält ein Ende des Krieges in der Ukraine in der ersten Jahreshälfte 2026 nicht für ausgeschlossen. Die Verhandlungen hätten einen neuen Meilenstein erreicht. Gleichzeitig bedauert er fehlende konkrete Zusagen europäischer Verbündeter über die Art ihres militärischen Beitrags.

 

Tschechien will die von ihm angeführte Initiative zur Lieferung von Artilleriemunition an die Ukraine doch nicht beenden. Das teilte der neue tschechische Premierminister Andrej Babis mit. Trotz seiner früheren Kritik an dem Projekt erklärte Babis nach seiner Teilnahme am Gipfel in Paris, dass die Tschechische Republik weiterhin Koordinator der Initiative bleiben werde. 

 

Großbritannien und Frankreich wollen im Fall einer Waffenruhe Militärstützpunkte in der Ukraine errichten. Geplant seien geschützte Einrichtungen für Waffen und militärische Ausrüstung. 

00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 8. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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