• Starmer und Macron planen Stützpunkte in der Ukraine
  • Die Ereignisse von gestern – 6. Januar 2026
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

02:37 Uhr | Starmer: London und Paris planen Militärstützpunkte in Ukraine

Großbritannien und Frankreich wollen im Fall einer Waffenruhe Militärstützpunkte in der Ukraine errichten. Geplant seien geschützte Einrichtungen für Waffen und militärische Ausrüstung, sagte der britische Premier Keir Starmer beim Ukraine-Gipfel in Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von "robusten" Sicherheitsgarantien unter Beteiligung der USA. Kanzler Friedrich Merz stellte eine deutsche Beteiligung an der Absicherung in Aussicht – jedoch nicht auf ukrainischem Boden. (Quelle: AFP)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 6. Januar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat angeboten, deutsche Soldaten zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine bereitzustellen. Die Bundeswehr solle dabei auf Nato-Gebiet in Osteuropa stationiert werden. Über Art und Umfang des Einsatzes wolle die Bundesregierung gemeinsam mit dem Bundestag entscheiden, sobald die Bedingungen für einen Waffenstillstand feststehen. Als mögliche Stationierungsorte nannte Merz Polen, Rumänien, Ungarn und die Slowakei. Zuvor hatten Frankreich, Großbritannien und die Ukraine eine Absichtserklärung für eine internationale Truppe unterzeichnet, die nach einem Waffenstillstand eingesetzt werden soll. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von robusten Sicherheitsgarantien und einem Einsatz fern der Frontlinie.

Das ukrainische Außenministerium wirft Russland vor, gezielt eine Produktionsstätte für Sonnenblumenöl in Dnipro angegriffen zu haben, die dem US-Unternehmen Bunge gehört. Außenminister Andrij Sybiha erklärte, Russland greife systematisch amerikanische Firmen in der Ukraine an, darunter auch Einrichtungen von Boeing. Diese Angriffe zeigten aus seiner Sicht Russlands Missachtung der Friedensbemühungen unter US-Präsident Donald Trump.

In Russland wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der Region Twer ein Mensch getötet, zwei weitere wurden verletzt. In mehreren Regionen, darunter Woronesch, Lipezk, Jaroslawl und Baschkortostan, kam es laut Behörden und Medien zu Explosionen und Schäden an Infrastruktur und Industrieanlagen. Das russische Verteidigungsministerium meldete, innerhalb von acht Stunden 129 Drohnen über 21 Regionen Russlands und der annektierten Krim abgeschossen zu haben.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 7. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke