- Kiew wirft Russland systematische Angriffe auf US-Unternehmen vor
- Merz reist zu Ukraine-Gipfel in Paris
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
10:03 Uhr | Kiew wirft Russland systematische Angriffe auf US-Unternehmen vor
Das ukrainische Außenministerium wirft Russland die gezielte Beschädigung einer Produktionsstätte für Sonnenblumenöl in der Stadt Dnipro vor, die dem amerikanischen Unternehmen "Bunge" gehört. Minister Andrij Sybiha zufolge war das kein Versehen. Russland habe wiederholt versucht, diese Fabrik zu treffen.
Sybiha zufolge attackiert Russland systematisch amerikanische Unternehmen in der Ukraine. Er verwies auf "Angriffe auf die Boeing-Büros in Kyjiw sowie auf einen US-Elektronikhersteller in Transkarpatien und weitere Objekte". Seit Kriegsbeginn habe "die Hälfte der Mitglieder der US-Handelskammer in der Ukraine Schäden oder Zerstörungen" erlitten. Diese Angriffe bewiesen Russlands völlige Missachtung der Friedensbemühungen unter Präsident Donald Trump, schrieb der ukrainische Außenminister auf X. (Quelle: Ukrinform)
08:20 Uhr | Ukrainischer Drohnenangriff auf russische Bahn-Infrastruktur
Die Behörden in der russischen Region Woronesch melden Einschränkungen im Zugverkehr und Schäden an Infrastrukturanlagen infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs. Verletzte gab es demnach nicht. Der Zugverkehr sei nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen worden. (Quelle: Reuters)
Russland attackiert die Ukraine seit fast vier Jahren nahezu täglich mit Drohnen und Raketen. Als Reaktion greift die Ukraine auch Russland regelmäßig mit Drohnen an, vor allem Energieanlagen und Infrastruktur.
05:45 Uhr | Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Region Twer
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Region Twer wird nach offiziellen Angaben ein Mensch getötet. Wie das Büro des Gouverneurs mitteilte, gibt es zudem zwei Verletzte. Trümmerteile der Drohne schlugen demnach in einer Wohnung im neunten Stock eines Gebäudes in der Stadt Twer ein und lösten ein Feuer aus. Anwohner wurden evakuiert (Quelle: Reuters)
04:15 Uhr | Merz, Selenskyj und Witkoff nehmen an Ukraine-Gesprächen in Paris teil
Paris ist heute Gastgeber für einen Gipfel der Unterstützerstaaten der Ukraine. Nach französischen Angaben sind 35 Länder vertreten, 27 davon mit ihren Staats- oder Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz. Aus den USA reisen der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner an. Auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wird erwartet, ebenso Nato-Chef Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Inhaltlich soll es um die weitere Unterstützung der ukrainischen Armee, die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands sowie eine multinationale Truppe zur Friedenswahrung gehen. (Quellen: AFP,dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 5. Januar 2026
Die Ukraine befindet sich nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz "am Rand einer humanitären Energiekrise". Grund dafür seien die schweren Angriffe Russlands auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben Charkiw im Nordosten mit Raketen angegriffen. Bürgermeister Ihor Terechow teilte mit, die Energieinfrastruktur in der zweitgrößten Stadt der Ukraine sei "sehr schwer" beschädigt worden. In der Hauptstadt Kiew wurden nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko bei einem Angriff auf eine medizinische Einrichtung vier Menschen verletzt. Ein Mensch sei ums Leben gekommen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassyl Maljuk, ersetzen. Dies sei Teil einer umfassenderen Regierungsumbildung, bei der auch der Stabschef des Präsidenten ausgetauscht wurde. Lettland und Litauen untersuchen derzeit eine weitere Beschädigung an einem Unterseekabel in der Ostsee. Es sei noch zu früh, um eine Aussage über eine mögliche Beteiligung Russlands zu treffen. Der Schaden war am Freitag bemerkt worden.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Dienstag, 6. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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