• CIA: Ukrainischer Drohnenangriff zielte nicht auf Putin
  • Finnland setzt nach Kabelschaden Schiff fest
  • Die Ereignisse von gestern – 31. Dezember 2025
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

09:27 Uhr | Ukrainische Drohnen attackieren russische Ölanlagen

Die Ukraine hat in ihrem Abwehrkampf auch in der Neujahrsnacht russische Ölanlagen mit Drohnen angegriffen. Im Gebiet Kaluga südwestlich von Moskau wurde nach Informationen russischer Telegramkanäle ein Tanklager getroffen. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Auch die Raffinerie von Ilski in Südrussland wurde Berichten zufolge zum wiederholten Mal attackiert.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien über Nacht 168 ukrainische Kampfdrohnen abgeschossen worden. Solche Militärzahlen sind nicht überprüfbar. Die genannte hohe Zahl lässt aber auf einen intensiven Angriff schließen, was sich mit Angaben ukrainischer Militärbeobachter deckt.  Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete nach Mitternacht immer wieder von Drohnen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen worden seien. Zu Schäden wurde nichts mitgeteilt. (Quelle: dpa)

09:00 Uhr | Gouverneur Cherson: Mindestens 24 Tote nach ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ‍auf ein Hotel und ein Café in der Region Cherson sind nach Angaben des von Russland eingesetzten Gouverneurs Wladimir ​Saldo mindestens 24 Menschen getötet worden. Mehr als 50 weitere ‌Menschen ​seien verletzt worden, teilte Saldo auf ‌Telegram mit. Der Angriff habe sich in dem Küstenort Chorly ​ereignet. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten in dem Hotel und dem Cafe Neujahrsfeierlichkeiten stattgefunden. Foto- oder Videobelege gibt es nicht. (Quelle: Reuters, dpa)

04:26 Uhr | CIA: Ukrainischer Drohnenangriff zielte nicht auf Putin

Der US-Geheimdienst CIA kommt laut Medienberichten zu dem Schluss, dass ein jüngster ukrainischer Drohnenangriff weder auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin noch auf dessen Residenz abzielte. Damit widerspricht die CIA Vorwürfen aus Moskau. Demnach galt der Angriff einem militärischen Ziel in derselben Region, jedoch nicht in der Nähe der Residenz. Kiew bestreitet einen Angriff auf Putin und sieht darin einen russischen Vorwand zur Fortsetzung des Krieges.

Russland hatte gestern erstmals mögliche Beweise für den Angriff präsentiert, darunter Reste einer mutmaßlich ukrainischen Drohne. Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gefälschten Karten und Attrappen. Viele Experten bezweifeln ebenfalls, dass der von Russland geschilderte Angriff so stattgefunden hat. 

Die Sender CNN und PBS berichteten, Präsident Donald Trump sei gestern von CIA-Chef John Ratcliffe entsprechend unterrichtet worden. Trump habe anschließend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social geteilt. Zuvor hatte er die Ukraine kritisiert. (Quelle: dpa)

00:52 Uhr | Trump teilt überraschend russlandkritischen Artikel

US-Präsident Donald Trump hat mitten in den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs einen scharf russlandkritischen Artikel der "New York Post" auf seiner Plattform "Truth Social" geteilt. Darin wird Kremlchef Wladimir Putin als größte Hürde für den Frieden bezeichnet und ein härterer Kurs gegen Russland gefordert. Trump kommentierte den Beitrag nicht. Der Schritt überrascht, da ihm zuletzt wiederholt Russlandnähe vorgeworfen worden war. (Quelle: dpa)

00:36 Uhr | Mehrwertsteuer steigt in Russland

In Russland ist die Mehrwertsteuer zur Finanzierung des Angriffskrieges gegen die Ukraine von 20 auf 22 Prozent erhöht worden. Damit sollen in diesem Jahr umgerechnet rund 13 Milliarden Euro zusätzlich in die Staatskasse fließen. Die Maßnahme stößt angesichts hoher Inflation und steigender Preise auf Kritik. Präsident Wladimir Putin begründete die Erhöhung mit wachsenden Verteidigungsausgaben. Militär und Sicherheit machen inzwischen rund 40 Prozent des russischen Haushalts aus. (Quelle: dpa)

00:13 Uhr | Verdächtiges Schiff nach Kabelschaden in Ostsee festgesetzt

Nach der Beschädigung eines Untersee-Kommunikationskabels zwischen Helsinki und Tallinn hat die finnische Küstenwache einen Frachter festgesetzt. Das unter Flagge von St. Vincent und die Grenadinen fahrende Schiff "Fitburg" steht im Verdacht, den Schaden verursacht zu haben. 14 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen. Ermittelt wird wegen schwerer Sachbeschädigung und Störung des Telekommunikationsverkehrs. Der Vorfall erinnert an frühere mutmaßliche Sabotageakte, hinter denen Finnland Russlands Schattenflotte vermutet. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 31. Dezember 2025

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich in seiner Neujahrsbotschaft siegessicher gezeigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte in seiner Botschaft den Glauben an den Frieden. Bundeskanzler Friedrich Merz warf wiederum in seiner Neujahrsansprache Russland vor, nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa anzugreifen.

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine und in Russland ging ungeachtet dessen unvermindert weiter. Ukrainischen Angaben zufolge setzten eigene Drohnen ein Treibstofflager in der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau in Brand. Die Ukraine wiederum meldete russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Hafenstadt Odessa.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte zudem ein Video, dass den Angaben zufolge die Überreste einer Drohne zeigt, die bei einem Angriff auf die Residenz Waldai des russischen Präsidenten in Nordwesten Russlands abgeschossen worden sein soll. 

00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 1. Januar 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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