• Putin zeigt sich in Neujahrsbotschaft siegessicher
  • Bundeskanzler warnt vor Bedrohung für Europas Sicherheit
  • Die Ereignisse von gestern – 30. Dezember 2025
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

18:08 Uhr | Putin zeigt sich in Neujahrsbotschaft siegessicher

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich in seiner Neujahrsbotschaft siegessicher gezeigt. "Ich gratuliere unseren Kämpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg", sagte Putin in seiner Fernsehansprache. Zugleich betonte das russische Staatsoberhaupt, Russland werde seine gesetzten Ziele erreichen. Die Verhandlungen mit den USA über eine Beendigung des Krieges erwähnte Putin in seiner Ansprache nicht. Die Videobotschaft wurde zunächst auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka gezeigt. Hier begann das neue Jahr mehrere Stunden vor der russischen Hauptstadt Moskau. (Quelle: dpa)

16:15 Uhr | Ukrainische Drohnen greifen Ölterminal nördlich von Moskau an

Ukrainische Drohnen haben nach offizieller Darstellung aus Kiew ein Treibstofflager in der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau getroffen und in Brand gesetzt. Das teilte der ukrainische Geheimdienst SBU der Nachrichtenagentur Ukrinform mit. Das Terminal "Temp" in der Stadt Rybinsk gehöre zu den strategischen Reserven Russlands. Die Agentur veröffentlichte dazu ein Video, auf dem ein Großbrand hinter verschneiten Häusern zu sehen ist. Die genaue Örtlichkeit dazu war nicht zu erkennen. Von russischer Seite gab es zu dem ukrainischen Bericht keine Angaben. Jaroslawl liegt etwa 280 Kilometer nordöstlich von Moskau und ist mehr als 800 Kilometer von der Ukraine entfernt. (Quelle: dpa)

12:59 Uhr | Moskau veröffentlicht Video von angeblich gegen Putin-Residenz eingesetzter Drohne

Das russische Verteidigungsministerium hat ein Video veröffentlicht, das die Drohnenattacke auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin belegen soll. Zu sehen sind Überreste einer Drohne. Bereits am Montag hatte Außenminister Sergej Lawrow die Ukraine bezichtigt, die Residenz Waldai im Nordwesten Russland angegriffen zu haben. US-Präsident Donald Trump zeigte sich geschockt von der Nachricht. Die Ukraine wies die Anschuldigungen als Lüge zurück. (Quelle: AFP)

12:47 Uhr | Kallas wirft Russland gezieltes Ablenkungsmanöver vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Behauptungen ‍Russlands, wonach die Ukraine kürzlich wichtige Regierungseinrichtungen in Russland angegriffen haben soll, als gezieltes Ablenkungsmanöver bezeichnet "Moskau zielt darauf ab, echte Fortschritte ​der Ukraine und ihrer westlichen Partner auf dem Weg zum ‌Frieden ​zu vereiteln." (Quelle: Reuters)

Update 05:58 Uhr | Verletzte nach Drohnenangriffen in Odessa und Russland

Russland und die Ukraine haben sich in der Nacht gegenseitig mit Drohnen angegriffen. In der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden nach Behördenangaben Wohn- und Energieinfrastruktur getroffen, vier Menschen wurden verletzt, darunter drei Kinder. In Russland traf ein ukrainischer Angriff die Ölraffinerie im Schwarzmeerhafen Tuapse; zwei Menschen wurden verletzt, es gab Schäden an Anlagen und Wohnhäusern. (Quelle: dpa, Reuters)

02:38 Uhr | Bericht: Europäer bereit zur Überwachung von Ukraine-Waffenstillstand

Mehrere europäische Staaten sind einem Medienbericht zufolge bereit, einen möglichen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland zu überwachen. Pläne für Sicherheitsgarantien seien ausgearbeitet worden, vor allem von Militärs aus Frankreich und Großbritannien. Demnach könnten 10.000 bis 15.000 europäische Soldaten entsandt werden, notfalls auch ohne UN- oder EU-Mandat. Die Überwachung aus der Luft und zur See soll von Nachbarstaaten aus erfolgen, eine Rolle sei dabei auch für die Türkei vorgesehen. (Quelle: Reuters)

00:45 Uhr | Merz: Russischer Krieg bedroht Freiheit und Sicherheit Europas

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht in einem Interview nach der Eröffnung der Rahmedetalbrücke. Bildrechte: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht durch Russlands Krieg gegen die Ukraine Freiheit und Sicherheit in ganz Europa bedroht. Der Angriff richte sich nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen Europa insgesamt, sagte Merz in seiner Neujahrsansprache. Auch Deutschland sei täglich Ziel von Sabotage, Spionage und Cyberangriffen. Zugleich müsse Europa angesichts veränderter Beziehungen zu den USA mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 30. Dezember 2025

Die Regierung in Kiew hat den vermeintlichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Kremlchef Wladimir Putin dementiert. Außenminister Andrij Sybiha bekräftigte, "dass kein Angriff dieser Art stattgefunden hat". Der Kreml erklärt hingegen, der Angriff werde zu einer härteren russischen Position bei möglichen Friedensverhandlungen führen. Beweise für die angebliche Drohnenattacke will Russland nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht vorlegen.

Unterdessen meldet das Verteidigungsministerium in Moskau, dass Russland zwei ‍weitere Ortschaften in der Ukraine eingenommen habe – das Dorf Lukjaniwske in der Region Saporischschja und die Siedlung Bohuslawka in der Region Charkiw.

Im Umland von Moskau fällt für mehr als 100.000 Menschen der Strom aus. Einer Mitteilung der Stadtverwaltung von Ramenskoje zufolge ist die Ursache ein Kabelbrand. Unterdessen wurde jedoch in der Region ein größerer ukrainischer Drohnenangriff gemeldet.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 31. Dezember 2025

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

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