Seit Beginn der Monsunzeit sind in Pakistan schon mehr als 800 Menschen gestorben. Nun müssen die Behörden in der Provinz Punjab wegen drohender Überschwemmungen erneut mehr als 200.000 Bewohner in Sicherheit bringen.
In Pakistan sind nach Wochen des Monsunregens rund 1,4 Millionen Menschen von Fluten betroffen. Das teilte ein Sprecher der Rettungsbehörde mit. Es wird außerdem befürchtet, dass in Punjab, der bevölkerungsreichsten Provinz des Landes, in den kommenden Tagen eine Million Menschen evakuiert werden müssen.
Seit Beginn der Monsunzeit im Juni sind nach Angaben der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mehr als 800 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 8.000 Häuser seien zerstört oder beschädigt worden.
Monsunzeit dauert noch bis September
Bereits in den vergangenen Tagen evakuierte die Armee laut Behördensprecher 200.000 Menschen aus überfluteten Dörfern. Soldaten sprengten zudem Deiche, um den Flusslauf umzuleiten. "Es handelt sich um eine Krisensituation, und es werden Umleitungen vorgenommen, um Städte und Infrastruktur zu retten", sagte die Informationsministerin von Punjab, Azma Bokhari, gegenüber den Medien.
Unzählige Menschen fürchten angesichts drohender Überschwemmungen um ihre Häuser und Felder. "Viele Bauern wollen nicht evakuiert werden, weil sie ihr Vieh nicht zurücklassen wollen", erläutert Isabel Bogorinsky von der Organisation Welthungerhilfe. Die Monsunzeit in Pakistan dauert bis September.
Extreme Wetterereignisse nehmen zu
Wie ein Sprecher der Meteorologie-Behörde mitteilte, ist der Niederschlag dieses Jahr stärker als gewöhnlich und könnte auch länger andauern. Extreme Wetterereignisse nehmen in dem südasiatischen Land zu. Im Sommer 2022 erlebte Pakistan eine schwere Flutkatastrophe, die zwischenzeitlich ein Drittel des Landes unter Wasser setzte. 1.700 Menschen starben.
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