Das rasante Action-Drama "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson (55) hat bei der National Society of Film Critics (NSFC) groß abgeräumt. Die renommierte Kritikervereinigung kürte das Werk zum besten Film des Jahres 2025, wie laut Branchenseite "Deadline" aus den Ergebnissen der Abstimmung hervorgeht.
Doch damit nicht genug: Bei der 60. Preisverleihung der Organisation holte der Film gleich vier Auszeichnungen. Neben dem Hauptpreis wurde Anderson auch als bester Regisseur geehrt. Teyana Taylor gewann in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin", während Benicio del Toro als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.
Goldene Chancen bei den Oscars
Der Triumph bei den NSFC-Awards dürfte die Chancen des Films bei den kommenden Academy Awards weiter steigern. "One Battle After Another" gilt bereits als einer der heißesten Anwärter auf die begehrten Oscar-Trophäen. Auch an den Kinokassen konnte sich das Drama sehen lassen: Weltweit hat der Film laut Branchenberichten 205 Millionen US-Dollar eingespielt, das bis dato beste Ergebnis eines Films von Paul Thomas Anderson.
Die National Society of Film Critics zählt zu den angesehensten Kritikervereinigungen der Vereinigten Staaten. Die Organisation wurde 1966 gegründet und vereint mehr als 60 der prominentesten Filmkritiker des Landes.
Abstimmung an beiden US-Küsten
Die Preisträger wurden am Samstag, dem 3. Januar, bei der jährlichen Abstimmung der Gesellschaft ermittelt. Die Kritiker kamen dafür sowohl in Los Angeles als auch in New York persönlich zusammen. Weitere Mitglieder nahmen aus verschiedenen Teilen des Landes virtuell an der Abstimmung teil.
Zu den weiteren Gewinnerinnen und Gewinnern in den Hauptkategorien zählen Kathleen Chalfant, die für "Familiar Touch" ausgezeichnet wurde. Bester Hauptdarsteller wurde derweil Ethan Hawke für "Blue Moon" - Leonardo DiCaprio war in dieser Kategorie für seine Darbietung in "One Battle After Another" etwas überraschend nicht nominiert. Als bester nicht-englischsprachiger Film erhielt "The Secret Agent" mit Wagner Moura eine Ehrung.
SpotOnNews- Paul Thomas Anderson
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