- Streit um russisches Öl belastet Beziehungen zwischen Budapest und Kiew
- Deutschland versorgt 1.700 Schwerverletzte aus der Ukraine
- Kreml lehnt europäische Beteiligung an Friedensgesprächen ab
- Die Ereignisse gestern - 19. Februar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
01:03 Uhr | Orban droht Ukraine mit Einschränkung der Stromversorgung
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat angedeutet, die Stromlieferungen an die Ukraine behindern zu können, falls Kiew weiter Ungarns Bezug von russischem Öl blockiere. Seit Ende Januar fließt kein Erdöl mehr über die Druschba-Pipeline durch die Ukraine nach Ungarn. Budapest und die Slowakei stoppten daraufhin Treibstofflieferungen an Kiew. (Quelle: dpa)
00:39 Uhr | Deutschland behandelt 1.700 Schwerverletzte aus der Ukraine
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat Deutschland rund 1.700 schwerverletzte und schwerkranke Menschen aus der Ukraine medizinisch versorgt. Die Evakuierungen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Verteilung auf Kliniken bundesweit läuft über den sogenannten Kleeblattmechanismus unter Koordination des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Angaben dazu, wie viele Soldaten oder Zivilisten behandelt wurden, machte das Ministerium nicht. (Quelle: AFP)
00:17 Uhr | Moskau lehnt Beteiligung Europas an Ukraine-Gesprächen ab
Russland lehnt eine Beteiligung europäischer Staaten an den Ukraine-Friedensverhandlungen weiterhin ab. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es gebe keinen Sinn in einer Teilnahme Europas. Die Gespräche sollten im bisherigen Format zwischen Russen und Ukrainern unter US-Vermittlung fortgesetzt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor eine stärkere Rolle der Europäer gefordert. Moskau wirft ihnen vor, durch Waffenlieferungen faktisch Kriegspartei zu sein. Eine Einigung ist weiter nicht in Sicht. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 19. Februar 2026
Nach zweitägigen Verhandlungen mit russischen Vertretern in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine zurückhaltende Bilanz gezogen. Militärische Fragen seien ernsthaft besprochen worden, bei politischen Kernpunkten wie möglichen Kompromissen und einem Treffen der Staatschefs gebe es jedoch keine ausreichenden Fortschritte. Selenskyj fordert direkte Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin, lehnt aber dessen Angebot ab, diese nur in Moskau zu führen.
Schweden stellt der Ukraine ein weiteres Militärhilfepaket im Umfang von 12,9 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro) bereit. Es umfasst Flugabwehrsysteme, Drohnen und Langstreckenraketen. Seit Beginn des russischen Angriffs 2022 summiert sich die schwedische Militärhilfe damit auf 103 Milliarden Kronen (knapp zehn Milliarden Euro).
Die humanitäre Lage in der Ukraine spitzt sich angesichts des extremen Winters weiter zu. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes sind fast 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, vielerorts liegen die Wohnungstemperaturen wegen zerstörter Energieinfrastruktur nur bei fünf bis sieben Grad.
Auch Caritas international berichtet von einer dramatischen Lage. Seit Kriegsbeginn hat das Hilfswerk nach eigenen Angaben rund 72 Millionen Euro bereitgestellt und mehr als 7,1 Millionen Menschen unterstützt. Die Caritas verteilt unter anderem warme Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Freitag, 20. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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