- Mutmaßlicher Attentäter auf russischen General in Dubai festgenommen
- Massiver Stromausfall in Kiew und Teilen der Westukraine
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
11:20 Uhr | Russland meldet Geländegewinne
Das russische Verteidigungsministerium meldet Geländegewinne im Osten der Ukraine. Die Streitkräfte hätten die Ortschaften Hluschiwka im Raum Charkiw und Sydoriwka in der Region Sumy eingenommen, berichten russische Agenturen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz beklagt indes neue russische Angriffe und Schäden an seinen Gasanlagen in der östlichen Region Poltawa. Laut dem Untenehmen war es der 19. gezielte Angriff auf Standorte von Naftogaz seit Jahresbeginn. (Quelle: Reuters)
09:10 Uhr | Verdächtige nach Attentat auf russischen General gefasst
Nach den Schüssen auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdienstes, Wladimir Alexejew, sind zwei Verdächtige festgenommen worden. Wie russische Medien unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst FSB melden, wurde der mutmaßliche Attentäter in Dubai gefasst. Der russische Staatsbürger Jahrgang 1960 sei an Russland übergeben worden. Ein Komplize sei in Moskau festgenommen worden. Eine weitere mutmaßliche Komplizin ist den Angaben zufolge in die Ukraine geflohen.
Alexejew war nach Behördenangaben am Freitag in einem Wohnhaus in Moskau von einem Attentäter angeschossen worden und kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warf Kiew eine Beteiligung an der Tat vor. (Quelle: dpa)
06:55 Uhr | Schwere Schäden am Stromnetz der Ukraine – AKW müssen Energieerzeugung drosseln
Infolge massiver russischer Raketen- und Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur haben alle vier ukrainischen Atomkraftwerke ihre Stromproduktion reduziert. Das Energieministerium meldete auf Telegram schwere Schäden an Umspannwerken sowie 750-kV- und 330-kV-Hochspannungsleitungen.
In der Hauptstadt Kiew gibt es nach Angaben des Versorgers DTEK derzeit nur zwei Stunden Strom am Tag. Durch die russischen Angriffe am Samstag habe die Ukraine einen "bedeutenden Teil der verfügbaren Elektroenergie" verloren. Im westukrainischen Gebiet Iwano-Frankiwsk sei das wichtige regionale Wärmekraftwerk Burschtyn nach russischen Angriffen komplett ausgefallen
Es werde versucht, das Netz durch Stromimporte sowie Beschränkungen des Stromverbrauchs auszubalancieren. In den meisten Regionen seien Notfallstromabschaltungen angeordnet worden. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj setzte Russland gestern mehr als 400 Kampfdrohnen und rund 40 Raketen ein. (Quellen: dpa/ukrinform)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 7. Februar 2026
Nach einem Bericht des ARD Studios Kiew erklärte Selenskyj bei einem Treffen mit Medienvertretern in der ukrainischen Hauptstadt, die USA hätten in Abu Dhabi vorgeschlagen, den Krieg bis Juni zu beenden. Selenskyj fürchte zugleich, dass die Regierung den Druck auf Kiew weiter erhöht.
Russland hat erneut die ukrainische Energieinfrastruktur mit mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen angegriffen. Besonders betroffen war das Stromnetz in der Westukraine. Es kam zu Stromausfällen, zudem forderte die Ukraine Nothilfe aus Polen an.
Nach Ansicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz könnte die russische Bedrohung an der Nato-Ostflanke sich nach einem Waffenstillstand in der Ukraine noch verschärfen. Dem Berliner "Tagesspiegel" sagte Wolfgang Ischinger, wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage".
00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 8. Februar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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