- Selenskyj und Trump sprechen in Davos
- US-Sondergesandter kündigt Treffen mit Putin an
- Die Ereignisse gestern – 21. Januar 2026
- Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg
11:01 Uhr | 17-Jähriger bei russischen Drohnenangriff getötet
Bei einem russischen Drohnenangriff in der südukrainischen Region Odessa ist den Behörden zufolge ein 17-Jähriger getötet worden. Der Jugendliche habe bei dem nächtlichen Angriff tödliche Verletzungen erlitten, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zuvor hatte er erklärt, eine Drohne sei zwischen dem 18. und 19. Stockwerk eines Hochhauses eingeschlagen, ohne jedoch zu detonieren. 58 Menschen, darunter acht Kinder, seien aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht worden. (Quelle: Reuters)
Update 09:57 Uhr | Witkoff erneut zu Gesprächen bei Putin in Moskau
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird erneut in Moskau zu Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin erwartet. DasTreffen ist am heutigen Donnerstag geplant. Begleitet wird Witkoff vom Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner. Wittkoff spricht von großen Fortschritten. Die Verhandlungen seien auf eine letzte Frage reduziert. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, man wolle sich nicht zum derzeitigen Stand der verhandlungen äußern. Putin, der das Treffen bestätigte, deutete an, auch über die Finanzierung des Wiederaufbaus nach einem Kriegsende sprechen zu wollen – unter Einbeziehung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Unklar blieb, ob mögliche Mittel der Ukraine zugutekommen sollen oder von Russland beanspruchten Gebieten. (Quelle: dpa, Reuters)
09:54 Uhr | Selenskyj trifft Trump am Mittag in Davos
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Davos gereist. Die Begegnung solle um 13.00 Uhr am Rande des Weltwirtschaftsforums stattfinden, teilte ein Sprecher mit. Selenskyj hatte seine Reise nach Davos an Fortschritte in der Frage von Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Wiederaufbau des von Russland angegriffenen Landes geknüpft. (Quelle: Reuters)
07:43 Uhr | 3.000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem russischen Luftangriff am Dienstag rund 3.000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. Das teilte Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. In der Nacht zu Donnerstag seien 227 Gebäude wieder an die Versorgung angeschlossen worden. (Quelle: Reuters)
07:35 Uhr | Mehrere Tote nach russischen und ukrainischen Angriffen
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind in der Stadt Krywyj Rih nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich demnach um einen 77-jährigen Mann und eine 72-jährige Frau. Russische Behörden meldeten derweil drei Tote und acht Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf die südrussische Region Krasnodar. (Quelle: AFP)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 21. Januar 2026
Nach weiteren russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur sind in der Ukraine große Teile der Strom- und Wärmeversorgung ausgefallen. In Kiew sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj weiterhin mehr als eine Million Menschen ohne Strom, rund 4.000 Häuserblöcke ohne Heizung. Etwa 60 Prozent der Haushalte sind betroffen. Seit Anfang Januar sollen rund 600.000 der 3,6 Millionen Einwohner die Stadt verlassen haben.
Die Bundesregierung wirft Russland wegen der Angriffe auf Energieanlagen Kriegsverbrechen vor. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte, ganze Familien müssten bei Minusgraden ohne Strom, Heizung und warmes Wasser ausharren. Präsident Wladimir Putin nutze die Kälte gezielt als Waffe.
In Berlin wurde unterdessen eine Frau wegen Spionageverdachts festgenommen. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft soll die Frau mit deutschem und ukrainischem Pass für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben. Sie habe Informationen mit Bezug zum Ukraine-Krieg gesammelt, darunter Hintergründe zu Teilnehmern politischer Veranstaltungen sowie Angaben zu Standorten der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplanten Lieferungen an die Ukraine.
Zudem ließ die Bundesanwaltschaft in Brandenburg zwei weitere mutmaßliche Unterstützer der prorussischen "Volksrepubliken Donezk und Luhansk" festnehmen. Den beiden Männern – einem russischen und einem deutschen Staatsangehörigen – wird vorgeworfen, in mehreren Fällen ausländische terroristische Vereinigungen unterstützt zu haben.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 22. Januar 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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