- GNTM 2026, Folge 6
- Es sind noch 22 Kandidatinnen dabei
GNTM 2026: Was ist passiert?
Die Männer haben ihr erstes Fotoshooting bereits absolviert, nun sind die Frauen dran. Fotograf Armin Morbach empfängt die Kandidatinnen im Studio. Eingefleischte GNTM-Fans dürften sich erinnern: Der 54-Jährige war 2006 Juror in der ersten Staffel der Show. „Ich bin eigentlich das Topmodel der ersten Stunde“, sagt Morbach entsprechend selbstbewusst.
Ein echtes Supermodel befindet sich ebenfalls am Set: Nadja Auermann tritt als Gastjurorin auf und soll beim Fotoshooting die Leistungen der Kandidatinnen beurteilen. „Heidi hat mich schon häufiger angefragt. Ich habe mich ein bisschen geziert“, erklärt Auermann ihre jahrelange Abneigung gegen einen Auftritt bei „Germany's Next Topmodel“. Überzeugt habe sie schließlich das Thema des aktuellen Fotoshootings, es soll eine Hommage an den großen Fotografen Peter Lindbergh sein. „Da habe ich das Gefühl, dazu kann ich etwas sagen und helfen“, erklärt Auermann.
Die Models tragen schwarze oder weiße Outfits und dazu riesige Flügel. Vor der Kamera sollen sie möglichst natürlich agieren und es schaffen, ein Gefühl zu transportieren. Den Anfang macht Bianca. Sie wählt die Emotionen Wut und Trauer und berichtet von vielen schwierigen Momenten in ihrem Leben. Das Aufwachsen in Armut mit einer kranken Mutter, das Scheitern ihrer Ehe und ihr unerfüllter Kinderwunsch. Vor der Kamera kann die 46-Jährige allerdings nicht überzeugen. „Ich fand Bianca sehr lahm. Ich bin enttäuscht“, urteilt Heidi Klum. „Als Model geht es nicht nur darum, schön zu sein. Es ist keine Misswahl. Es geht auch darum, sich darstellen zu wollen“, weiß Nadja Auermann.
Auch Cléo hat Schwierigkeiten. „Das Fotoshooting ist ungewohnt gewesen. Ich mag es nicht, wenn man Bilder von mir macht“, sagt die 20-Jährige. Für eine Teilnahme bei GNTM sind das keine guten Voraussetzungen. Nana, Anika oder auch Merret meistern die Aufgabe hingegen mit Bravour.
Aufreger der Woche
Die Kandidatinnen entscheiden selbst, ob sie ein weißes oder ein schwarzes Outfit tragen. Wobei die Farbe Weiß Engel symbolisieren soll und Schwarz für Dämonen steht. Vanessa lässt sich von den anderen überreden, auf die Seite der Dämonen zu gehen. Eine Entscheidung, die sie wenig später bereut und ändern möchte. Das sorgt für Diskussionen. „Sie hatte die Chance, als noch Plätze frei waren. Aber jetzt noch einmal die Gruppe aufzumischen, das finde ich unnötig“, sagt Daphne. „Sie hatte die Wahl und hat uns gefragt, wo wir sie einsortieren würden. Pech gehabt – es ist jetzt so“, findet Anika. Vanessa akzeptiert die Entscheidung zähneknirschend und sagt: „Ich bin nicht happy. Aber in der Modelwelt wird es immer so sein, dass man bei Fotoshootings in eine Rolle schlüpfen muss, die man nicht so toll findet.“
Die Gastjurorin
Nadja Auermann gehört zu den Supermodels der Neunziger. Im Laufe ihrer Karriere zierte sie über 100 Zeitschriften-Cover und arbeitete mit den einflussreichsten Designern und Fotografen der Welt. Sie gibt den GNTM-Kandidatinnen nicht nur beim Fotoshooting Tipps, sondern übt mit ihnen auch das Laufen auf einem schwierigen Catwalk. Dafür sind vor dem Modelloft mehrere Bodenplatten in verschiedenen Höhen ausgelegt. Diese Unebenheiten und Hindernisse sollen die Kandidatinnen so souverän wie möglich meistern.
„Das Modeln ist ein Beruf und es gibt bestimmte Grundlagen: die Haltung, die Ausstrahlung, Selbstsicherheit“, sagt Auermann. Positiv hebt sie Kandidatin Merret hervor. „Sie ist besonders herausgestochen. Sie ist mit einer Dynamik, Selbstsicherheit und Energie gelaufen. Das fand ich toll.“ Das Sorgenkind ist erneut Vanessa. „Sie hat gar kein Gefühl für ihren Körper. Das ist für ein Model essenziell wichtig“, erklärt Auermann.
Wer muss gehen?
Für die Entscheidung werden die Models von Designer Kilian Kerner eingekleidet. Die Kollektion ist inspiriert von der Mode der Achtziger. „Ihr werdet alle aussehen wie Madonna und Whitney Houston“, sagt Kerner. Von den Kandidatinnen erwartet er eine gewisse Lässigkeit, auch wenn sie bisher kaum Erfahrung auf dem Laufsteg haben. Das umzusetzen gelingt nicht allen. Stella torkele, Kim marschiere wie eine Soldatin und Lola habe immer den gleichen Gesichtsausdruck, urteilt Heidi Klum. Lara trifft es noch schlimmer: Auf dem Catwalk löst sich ihr Schuh und sie verliert das Gleichgewicht. Designer Kilian Kerner eilt ihr rettend zu Hilfe.
Nadja Auermann hebt Marie hervor. „Es muss sie unbedingt jemand wachküssen. Sie ist eines der Mädchen mit dem größten Potenzial“, findet die 54-Jährige. Auch Nana, Julia und Merret können auf dem Laufsteg überzeugen. Drei Models erhalten kein Foto von Heidi Klum: Ursula, Cléo und Vanessa müssen die Show verlassen. Vor allem Letztere ist todtraurig. „Ich weiß nicht, ob es im Moment der richtige Platz für dich ist. Du musst vielleicht noch ein bisschen erwachsener werden“, rät Klum.
Klum-Spruch der Woche
„Ihr fehlt die Lockerheit. Das ist wie eine Beerdigung. Die lebt nicht“ (Heidi Klum über den Laufstegauftritt von Ursula).
- Germany's Next Topmodel
- Heidi Klum
- ProSieben
- Model
- Nadja Auermann
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke